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Verwaltung digital
veröffentlicht 15.10.2023
von Hans Genthe
Auch die EKHN stellt ihre Verwaltung zunehmend auf digitale Prozesse um. Das spart Wartezeit und Kosten, erhöht den Service und schafft Raum für andere Aktivitäten.
Die Zukunft der Verwaltung ist digital. Die Umstellung vom Papier zur Datenverarbeitung ist komplex. Ein Word-Dokument in eine durchsuchbare PDF zu verwandeln, ist noch keine Digitalisierung.
Bei der Digitalisierung kommt es drauf an, dass die Daten in Datenbanken liegen, ausgetauscht werden können und neu zusammengesetzt werden können. An dieser Stelle wird der Datenschutz besonders wichtig. Einzelne kirchliche Websites bieten schon Formulare für Taufanmeldungen oder Onlinespenden an. Diese ersetzen nicht das Taufgespräch, vereinfachen aber die Verwaltungsaufgaben erheblich.
- Daten müssen nur einmal erfasst werden, wenn sie durchgehend digital genutzt werden können.
- Papier wird es weiterhin geben, aber nicht für die Verwaltung
- Digitale Finanzabwicklung mit digitalen Unterschriften ist wesentlich schneller als alles, was es vorher gab.
- Personendaten erfasst die Kirche schon seit 40 Jahren. Heute wäre es wünschenswert, auch E-Mail-Adressen zu haben.
- Digitale Kirchenwahl könnte die Wahlbeteiligung deutlich zu steigern. Diese liegt jetzt bei nur 20 Prozent. Update: Die Kirchenvorstandswahl 2027 wird - von Ausnahmen abgesehen - digital durchgeführt.
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