
© EKD
Kirchentwicklung: Typologie bietet strategische Orientierung
veröffentlicht 25.06.2025
von Peter Bernecker
Die Broschüre richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen. Sie bietet nicht nur wissenschaftlich fundierte Einblicke, sondern auch erste praxisnahe Anregungen für eine strategische Weiterentwicklung kirchlicher Arbeit.
Was bedeuten empirisch erhobene Erwartungen und Einstellungen von Menschen eigentlich für die kirchliche Praxis vor Ort? Mit einer „Typologie evangelischer Kirchenmitglieder“ auf der Basis der Sechsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU6) sowie einer vertiefenden Begleitstudie liegt ein aktuelles Modell vor, das Verantwortliche unterstützt, kirchliches Leben gezielt und wirksam zu gestalten.
Die Typologie unterscheidet mehrere Gruppen von evangelischen Kirchenmitgliedern, die sich in ihrem kirchlichen Engagement, ihren Erwartungen und ihrer Verbundenheit deutlich unterscheiden. Von den Engagierten über die Sinnsuchenden bis hin zu den Distanzierten – jede Gruppe bringt spezifische Bedürfnisse und Potenziale mit, die in der Gestaltung von Kommunikation, in der Setzung von Themen bis hin zur Gestaltung kirchlichen Lebens berücksichtigt werden sollten.
Die Broschüre richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen. Sie bietet nicht nur wissenschaftlich fundierte Einblicke, sondern auch erste praxisnahe Anregungen für eine strategische Weiterentwicklung kirchlicher Arbeit. „Wir brauchen mehr denn je ein klares Bild davon, für wen wir Kirche gestalten“, so die Autor*innengruppe.
Mit der Veröffentlichung dieser Broschüre ist ein wichtiger Unterstützungsimpuls verfügbar für eine zukunftsorientierte, evidenzbasierte Kirchenentwicklung.
Das könnte dich auch interessieren

Die Türe steht offen
Die Kirchentüre steht jedem offen: Ob alt oder jung, arm oder reich. So war das, so soll es bleiben. Keine Frage, die Kirchenmitgliedschaft ist auch wegen der Kirchensteuer umstritten. Dabei ist das Prinzip gelebte Solidarität. Und: Trotz aller - bisweilen auch berechtigten - Kritik an der Institution Kirche, noch immer sind sehr viele Menschen gerne aktiv in den Gruppen und Kreisen, den Chören oder den Gottesdiensten vor Ort. Für sie ist Kirche Heimat.

Die Türe steht offen (Kopie 1)
Die Kirchentüre steht jedem offen: Ob alt oder jung, arm oder reich. So war das, so soll es bleiben. Keine Frage, die Kirchenmitgliedschaft ist auch wegen der Kirchensteuer umstritten. Dabei ist das Prinzip gelebte Solidarität. Und: Trotz aller - bisweilen auch berechtigten - Kritik an der Institution Kirche, noch immer sind sehr viele Menschen gerne aktiv in den Gruppen und Kreisen, den Chören oder den Gottesdiensten vor Ort. Für sie ist Kirche Heimat.

