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Ausstellung und Begleitprogramm gegen patriarchale Gewalt
veröffentlicht 06.08.2026
von Peter Bernecker
Die Wanderausstellung „Was ich anhatte“ macht vom 24. August bis 7. September im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Ergänzt wird sie durch Film, Lesung, Führungen und Workshop, die informieren, sensibilisieren und zum gesellschaftlichen Dialog anregen.
Mit dem Projekt „#Hinschauen. Gemeinsam gegen patriarchale Gewalt“ wird vom 24. August bis 7. September 2026 im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt ein deutliches Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt. Im Mittelpunkt steht die Wanderausstellung „Was ich anhatte“, die anhand persönlicher Geschichten von zwölf Betroffenen eindrucksvoll verdeutlicht, dass sexualisierte Gewalt niemals durch Kleidung oder das Verhalten der Opfer erklärt oder gerechtfertigt werden kann. Die Ausstellung macht sichtbar, wie tief patriarchale Gewalt in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist und setzt ein klares Zeichen gegen Schuldumkehr und Tabuisierung.
Umfangreiches Begleitprogramm
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Programm mit Führungen, einer Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch, einer Lesung der Familienrechtsanwältin Asha Hedayati sowie einem WenDo-Workshop zur Selbstbehauptung für Mädchen* und Frauen*. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Präventions-, Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit und richtet sich an die breite Öffentlichkeit, insbesondere auch an junge Erwachsene und Schulklassen ab Jahrgangsstufe 10. Während der gesamten Ausstellungsdauer stehen geschulte Fachkräfte für Gespräche und Unterstützung zur Verfügung.
Die Ausstellung wird am 24. August um 18 Uhr eröffnet. Interessierte finden alle Termine, Informationen zum Begleitprogramm sowie Hinweise zu Anmeldung und Veranstaltungsorten im beigefügten Flyer.



