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Eine ältere Dame, die verzweifelt wirkt

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Ältere Menschen haben besonders Probleme, eine Wohnung zu finden
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Mehr ältere Menschen leiden unter Wohnungsnot - so hilft die Diakonie obdachlosen Menschen

veröffentlicht 26.08.2026

von Online-Redaktion der EKHN

Zunehmend mehr ältere Menschen sind von Wohnungslosigkeit betroffen. Diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden bieten obdachlosen Menschen Unterstützung an: Sie beraten, wie die Wohnung doch noch gesichert werden kann, stellen Schlafplätze bereit, ermöglichen Waschen und Körperpflege und schaffen sichere Orte.

Unterstützung für Menschen auf der Straße

Vor allem ältere Menschen sind zunehmend von Wohnungslosigkeit betroffen. Bei älteren wohnungslosen Menschen zählen Miet- und Energieschulden zu den häufigsten Auslösern eines Wohnungsverlustes. Viele von ihnen leben von kleinen Renten oder Sozialleistungen, die mit den steigenden Wohnkosten kaum noch Schritt halten. Das zeigt der Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W).
Um Wohnungslosigkeit zu verhindern, berät die Diakonie, wie sich die Wohnung sichern lässt.

Das leistet die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie

Die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Hessen und die Angebote der Wohnungslosenhilfe der Regionalen Diakonien bieten viele Unterstützungsmöglichkeiten, auch für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Menschen, die in der Wohnungslosenhilfe landen, sind oft durch viele andere Hilfesysteme gefallen. Aber die Mitarbeitenden der diakonischen Einrichtungen geben keinen Menschen auf. Dabei bestimmt der Mensch in seiner Notlage selbst, in welchem Bereich seines Lebens geholfen werden soll und wie weit diese Hilfe geht. Die Aufgabe der Mitarbeitenden ist es, im richtigen Moment ansprechbar zu sein.

Die eng miteinander verzahnten Angebote umfassen:

  • Aufsuchende Sozialarbeit / Streetwork
    Sozialarbeiter:innen suchen Menschen auf, die in Not geraten sind. Dabei wird versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen Hilfsangebote nahe zu bringen. Oft kommt es vor, dass Wohnungslose gar nicht wissen, dass ihnen geholfen werden kann.
  • Tagesaufenthalte
    Das Leben auf der Straße ist Dauerstress. In Tagestreffs finden Wohnungslose einen sicheren Ort, an dem sie sich erholen, austauschen und aufhalten können. Hier können sie duschen, ihr Gepäck aufbewahren und ihre Kleidung waschen. Einzelne Tagestreffs bieten Essen an, andere stellen Kochutensilien zur Selbstversorgung zur Verfügung.
  • Fachberatung
    An die Tagestreffs ist in der Regel eine Fachberatung angebunden. Fachkräfte beraten und unterstützen Wohnungslose, ihre Lebenssituation zu verbessern und die für sie passende Lebensform zu finden. Dabei orientiert sich die Beratung an den Themen und Fragen, die für den Hilfesuchenden wichtig sind.
  • Notübernachtungen
    Für kurze Zeit, meist für eine Nacht, erhalten Obdachlose eine Übernachtungsmöglichkeit. Am nächsten Tag wird mit den Mitarbeitenden über mögliche weitere Wege und Hilfsmöglichkeiten gesprochen.
  • Wohnheime und betreutes Wohnen
    Sobald der Sozialhilfeträger vor Ort seine Kostenzusage erteilt hat, kann der Hilfesuchende in ein Wohnheim einziehen. Auch hier orientiert sich die Beratung an den persönlichen Lebensumständen, außerdem werden lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt. Dazu gehört es, einen Haushalt selbständig zu führen, sein Geld zu verwalten, sich ein soziales Umfeld aufzubauen sowie eine Wohnung und einen Arbeitsplatz zu suchen.

Medizinische Hilfe für Wohnungslose bei der Frankfurter Elisabeth-Straßenambulanz

Medizinische Unterstützung für Menschen ohne Krankenversicherung

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Ursachen für Wohnungslosigkeit - Hilfe am besten von Anfang an beanspruchen

Seine Wohnung zu verlieren, hat vielfältige Ursachen. Mietschulden gepaart mit einer wirtschaftlichen Notlage und der Verlust der Arbeit können zur Wohnungslosigkeit führen. Oft kommen kritische Lebensereignisse dazu, eine Trennung, der Tod des Partners oder der Partnerin, ein Suchtproblem oder eine belastende Krankheit. Umso wichtiger ist frühzeitige Hilfe, das können Sucht- und Schuldnerberatungsstellen sein oder spezielle Angebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

So kann jede und jeder helfen

Auch Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, wohnungslosen Menschen zu helfen:

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