
© Volker Rahn
Hannah Ferber neu in die Kirchenleitung gewählt
veröffentlicht 28.11.2025
von Pressestelle der EKHN
Synode bestimmt im ersten Wahlgang neues Gemeindemitglied für das Gremium.
Hannah Ferber wurde am 28. November als nichtordiniertes Gemeindemitglied von der Kirchensynode im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit der Stimmen in die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gewählt. Die 21-jährige Hannah Ferber kam in Marburg zur Welt, ist Gemeindemitglied in Bensheim an der Bergstraße und studiert seit Oktober 2025 in Heidelberg Politikwissenschaften mit dem Nebenfach Evangelische Theologie. Sie ist seit vielen Jahren in der evangelischen Kirche engagiert, unter anderem als Jugendteamerin und als Mitglied der Jugend im Evangelischen Dekanat Bergstraße. Seit drei Jahren ist sie außerdem Jugenddelegierte der XIII. Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
Nach ihrem Abitur 2024 hat sie einen Freiwilligendienst beim Lutherischen Weltbund in Genf (Schweiz) und in Taizé, sowie verschiedene Praktika, unter anderem bei der Grünen Jugend Hessen und im Hessischen Landtag absolviert.
„Mein Blick auf Kirche ist ein politischer und genauso möchte ich auch in der Kirchenleitung arbeiten. Seit Jahren engagiere ich mich für Klimaschutz. Das tue ich aus meinem Glauben heraus und mit dem Bewusstsein für den Auftrag, Gottes gute Schöpfung zu bewahren“, begründete Hannah Ferber in ihrer Bewerbungsrede ihre Motivation, Mitglied in der Kirchenleitung zu werden.
Hintergrund Kirchenleitung
Zur Kirchenleitung der EKHN gehören die Kirchenpräsidentin als Vorsitzende, die Stellvertretende Kirchenpräsidentin, die fünf Pröpstinnen und Pröpste, zwei Mitglieder des Kirchensynodalvorstands, vier nichtordinierte Gemeindemitglieder sowie der Leiter der Kirchenverwaltung. Beratend nehmen die Dezernenten der Kirchenverwaltung und als Gast der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen an den Sitzungen teil. Die Kirchenleitung tagt in der Regel alle vier Wochen. Neben ihrer Leitungsverantwortung hat sie die Aufgabe, Entscheidungsvorlagen für die Synode vorzubereiten, die das maßgebende Organ der geistlichen und rechtlichen Leitung in der EKHN ist und in der Regel zwei Mal im Jahr zusammentritt.
Zusammenfassender Videobericht von der 9. Tagung der XIII. Kirchensynode der EKHN
Um externe Video-Inhalte wie YouTube anzuzeigen, benötigen wir Ihre Einwilligung. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Das könnte dich auch interessieren

Olliver Zobel: Ein Notfallseelsorger für das Heilige Land
Aus dem beschaulichen rheinhessischen Hügelland an einen der neuralgischen Orte des Weltgeschehens: Noch leitet Pfarrer Olliver Zobel das evangelische Dekanat Ingelheim-Oppenheim bei Mainz. Zum Jahresende wechselt er als neuer Propst nach Jerusalem.

Kirchenpräsidentin verabschiedet Professor Kristian Fechtner
Mit einem feierlichen Universitätsgottesdienst und der offiziellen Entpflichtung durch Kirchenpräsidentin Dr. Christiane Tietz endete am 29. März 2026 eine Ära: Prof. Dr. Kristian Fechtner wirkte 19 Jahre lang als Universitätsprediger der JGU Mainz.

Hessen-Nassauischer Dekan Olliver Zobel wird neuer Propst in Jerusalem
Dekan Olliver Zobel aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird neuer evangelischer Propst in Jerusalem. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Berufung, die das Kuratorium der Evangelischen Jerusalem-Stiftung (EJSt) ausgesprochen hatte, auf seiner jüngsten Sitzung am Wochenende bestätigt.




