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Sabine Richter wird neue Beauftragte der Kirchen in Rheinland-Pfalz
veröffentlicht 02.11.2026
von Pressestelle der EKHN
Pfarrerin tritt Anfang 2027 die Nachfolge von Wolfgang Schumacher an.
Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Evangelische Kirche der Pfalz haben Pfarrerin Sabine Richter (57) zur Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz berufen. Richter tritt am 1. Januar 2027 die Nachfolge von Kirchenrat Wolfgang Schumacher an, der das Amt 2020 übernommen hatte und Ende dieses Jahres in den Ruhestand wechselt. Mit dem Amt ist auch die Leitung des Evangelischen Büros am Sitz der Landesregierung in Mainz verbunden.
Die Berufung gilt für zunächst acht Jahre. Die anschließende Wiederberufung ist möglich. Die Zuständigkeit für das Stellenbesetzungsverfahren wechselt zwischen den drei beteiligten Landeskirchen. Turnusgemäß war die Evangelische Kirche im Rheinland diesmal für die Wiederbesetzung zuständig.
Sabine Richter ist seit drei Jahren Schulreferentin und Bezirksbeauftragte im Gemeinsamen
Evangelischen Schulreferat der Kirchenkreise An Nahe und Glan, Obere Nahe, Simmern-Trarbach und Trier. Gebürtig in Hachenburg im Westerwald, absolvierte sie zunächst eine Krankenpflegeausbildung und studierte im Anschluss Evangelische Theologie in Marburg, Bochum und Wuppertal. Nach einer ersten Pfarrstelle in Roxheim wechselte sie 2012 als Pfarrerin zur Stiftung kreuznacher diakonie (Skd). Dort war sie zunächst Mitglied der Geschäftsführung eines Rehabilitationszentrums und Seelsorgerin in der Wohnungslosenhilfe. 2016 übernahm sie die Referatsleitung „Diakonik – Ethik – Seelsorge“ und wurde vier Jahre später Theologische Vorständin der Skd. Richter ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Hargesheim (Landkreis Bad Kreuznach).
„Kernbotschaft ist die Nächstenliebe“
„Die Kirche ist Teil der Gesellschaft. Ihre Botschaft ist immer auch politisch, denn sie hat unweigerlich Auswirkungen auf unser Zusammenleben. Ihr Kern ist die Nächstenliebe“, sagt die künftige Beauftragte. „Daraus erwächst der Auftrag, sich für Menschlichkeit, Dialog und die Sicherung der Lebensgrundlagen für alle Menschen einzusetzen. Diese Anliegen gemeinsam mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen in die politische Diskussion einzubringen und ihnen dort Gewicht zu verleihen, treibt mich an.“
Hintergrund: Beauftragte der Evangelischen Kirchen
Die Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz pflegt im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche der Pfalz die Beziehungen zwischen diesen drei Landeskirchen und dem Land Rheinland-Pfalz. Das von ihr geleitete Evangelische Büro am Sitz der Landesregierung von Rheinland-Pfalz in Mainz bildet die Schnittstelle zwischen kirchlichem und politischem Geschehen in dem Bundesland.
Hinweis an die Redaktionen:
Ein Foto von Sabine Richter (Fotohinweis: PicturePeople) steht zum Download im Mediencenter der Evangelischen Kirche im Rheinland bereit. Da es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche der Pfalz handelt, bitten wir Doppelzusendungen zu entschuldigen.
Über die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)
Zum Gebiet der EKHN gehören weite Teile von Mittel- und Südhessen mit dem Rhein-Main-Gebiet sowie ein Teil von Rheinland-Pfalz inklusive Mainz. Die EKHN zählt rund 1,2 Millionen Mitglieder. Kirchenpräsidentin ist Prof. Dr. Christiane Tietz, Präses der Kirchensynode ist Dr. Birgit Pfeiffer. Wie alle evangelischen Kirchen ist die EKHN getragen vom gemeinsamen Engagement der rund 20.000 Hauptamtlichen und der fast 60.000 Ehrenamtlichen, die in Kirchenvorständen, in der Gemeindearbeit und in spezialisierten Funktionen wie der Notfallseelsorge aktiv sind. Zur EKHN gehören zahlreiche Einrichtungen wie beispielsweise rund 600 Kindertagesstätten. Das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen ist darüber hinaus in der Diakonie organisiert, die beispielsweise kranke und pflegebedürftige Menschen begleitet und Menschen in Notlagen unterstützt. Die EKHN hat lutherische und reformierte, liberale und pietistische Traditionen. Diese geistliche und gesellschaftliche Vielfalt gibt der EKHN ihr besonderes Profil. Weitere Informationen gibt es unter https://www.ekhn.de/ueber-uns.
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