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So ein Wunder! Geschichten, Gebete und Bibelsprüche zur Sonntagsruhe
veröffentlicht 24.01.2024
von Impulspost-Redaktion
Gott selbst macht es uns vor – und ruht an siebten Tag von der Arbeit der Schöpfung. So berichtet es die Bibel. Eine Auswahl an Geschichten, Gebeten und Bibelsprüchen zu Ruhe und Stille!
SO ein Wunder
Auch uns macht Gott dieses Geschenk des freien Ruhetags. Sechs Tage dürfen, ja sollen wir arbeiten und all unsere Aufgaben erledigen – aber an einem Tag in der Woche sollen wir Abstand nehmen von unserem Alltag. Dieses Geschenk schafft Freiraum und erinnert an Gott. Es vertieft unser Leben und verdeutlicht uns, dass das Leben mehr ist, als Arbeit und Konsum. Wir sind von Gott geliebt und bejaht ohne Vorbedingung, ohne, dass wir etwas leisten. Was jedem als menschlich und lebensdienlich einleuchtet, ist in der jüdisch-christlichen Tradition tief verwurzelt: Gelingendes Leben braucht Ruhe. So will es Gott für uns.
„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebenten Tage sollst du ruhen.“
2. Mose 34,21
Daher ist auch in Zeiten eher abnehmender christlicher Traditionen der Sonntag eine Spur des Heiligen, eine Spur Gottes im Alltag. Achten wir dieses Geschenk, schätzen es wert und feiern am Ende jeder Woche neu – den Sonntag.
Ausgewählte Gebete und Bibelverse
Markus 6,31
Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort,
wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.
Psalm 62,2-3
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.
Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.
„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
Matthäus 11,28
Jeremia 6,16
So spricht der Herr:
Tretet hin an die Wege und schaut
und fragt nach den Wegen der Vorzeit,
welches der gute Weg sei,
und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele!
Aber sie sprachen: Wir wollen’s nicht tun!
Psalm 4,9
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden;
denn allein du, Herr,
hilfst mir, dass ich sicher wohne.
Psalm 23,1-2
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Psalm 34,9
Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.
Wohl dem, der auf ihn trauet!
Psalm 91,1-2
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn:
Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe.
Matthäus 11,29-30
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mose 5,12-14
Den Sabbattag sollst du halten, dass du ihn heiligst, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt, auf dass dein Knecht und deine Magd ruhen gleichwie du.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“
Dietrich Bonhoeffer
Johann Wolfgang von Goethe
Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding
und die Freude an sich selbst.
Max von Schenkendorf
Die Woche ist geendet,
Das Tagewerk vollendet,
Vergessen Noth und Schmerz.
Es kömmt ein heil’ger Morgen,
Am Sabbath ruhn die Sorgen,
So ruhe nun, mein Herz.
Beatrice Amberg
Ich möchte dir hier ein wenig Ruhe schenken,
für einen kleinen Moment Stille im Denken,
ein kleines bisschen Harmonie zuteilen ...
dich einladen, bei mir zu verweilen.
Dich ein Stückchen, in eine Traumwelt entführen;
deine Seele streichelnd berühren.
Schenk dir die Muße und lass dich fallen –
für kurze Zeit die Hektik abprallen.
Komm zu mir und leg dich zurück –
für ein kleines bisschen Seelenglück.
Annette von Droste-Hülshoff
Was rennst, was mühst du dich,
Zu mehren deine Tat.
Halt nur den Acker rein,
Dann sprießt von selbst die Saat;
In Ruhe wohnt die Kraft,
Du musst nur ruhig sein,
Durch offne Tür und Tor
Die Gnade lassen ein.
Silke Vossenkaul
Wenn man Ruhe braucht,
um Kontemplation in der Stille zu finden,
erneuert sich die Seele.
Neue Farben im Regenbogen des Geistes entstehen.
Die Seele findet Kontemplation in der Ruhe,
die keine Stille mehr braucht.
Augustinus
Herr, du bist groß und hoch zu loben;
groß ist deine Macht,
deine Weisheit ist ohne Ende.
Und dich zu loben wagt der Mensch,
ein winziger Teil deiner Schöpfung,
der Mensch, der dem Tod verfallen ist,
der weiß um seine Sünde und weiß,
dass du dem Hoffärtigen widerstehst;
und dennoch, du selbst willst es so:
wir sollen dich loben aus fröhlichem Herzen;
denn du hast uns auf dich hin geschaffen,
und unruhig ist unser Herz,
bis es Ruhe findet in dir.

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