
© Getty Images, VioletaStoimenova
Die Winzerinnen und Winzer in Rheinhessen stehen unter enormem Druck. Klimatische Extreme, wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Erwartungen und familiäre Belastungen greifen ineinander und führen viele an persönliche Grenzen. Was nach einer fachlichen oder agrarpolitischen Krise aussieht, ist für zahlreiche Betriebe längst auch eine seelische Belastungssituation.
Deshalb braucht es niedrigschwellige, flexible und frühzeitig erreichbare Angebote, gerade für Menschen, die noch nicht den Schritt in eine formelle Beratung gehen können oder wollen.
Genau hier setzt die neue Winzerseelsorge der EKHN an. Sie versteht sich als ergänzendes Angebot, das bewusst im Zusammenspiel mit der Landwirtschaftliche Familienberatung der Kirchen (LFBK) arbeitet. Erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger bieten Zeit, Zuhören, Orientierung und Begleitung – vertraulich, kostenfrei und auf Augenhöhe. Ziel ist es, Räume zu öffnen, in denen Sorgen ausgesprochen werden dürfen, ohne bewertet zu werden. Die Winzerseelsorge möchte da sein, bevor Überforderung zur Krise wird, und Menschen begleiten, wenn Wege unübersichtlich erscheinen.
Winzerinnen und Winzer, die das Seelsorge-Angebot annehmen möchten, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen. Falls Sie Winzerinnen und Winzer kennen, die nach einem solchen Angebot suchen, schreiben Sie oder rufen Sie gerne an.
Kontakt
E-Mail: winzerseelsorge@ekhn.de
Telefon: 0151 1113 4401
Weitere Einrichtungen für Sie
Evangelische Krankenhausseelsorge
Krankenhausseelsorgende sind für Patient:innen, Angehörige und medizinisches Personal da – mit offenen Ohren, stärkenden Worten und Raum für das, was bewegt. Wer ein Gespräch sucht, kann sich jederzeit aktiv melden – vertraulich, kostenfrei und unabhängig von Konfession oder Glauben.
Evangelische Schaustellerseelsorge
Die Schaustellerseelsorge, die die „reisende Gemeinde“ im Gebiet der EKHN begleitet, wird fachlich und dienstlich vom Zentrum Verkündigung verantwortet. Die Schaustellerseelsorge ist mit rund 4500 reisenden Gemeindemitgliedern in Kontakt. Gottesdienste auf dem Autoscooter, Taufen im Zelt, mehrtägige Konfirmationsseminare, Beerdigungen unterwegs und eine intensive Besuchspraxis in der kleinen mobilen Stadt gehören zum Aufgabenspektrum. In der EKHN gibt es die Schaustellerseelsorge seit dem 1. Dezember 1982. EinYouTube-Videozeigt das spanndende Arbeitsfeld der Schaustellerseelsorge der EKHN.
