Diese Sicht verändert den Blick: Die Natur ist nicht Kulisse, sondern Tiere und Pflanzen sind Mitgeschöpfe. Der Mensch trägt Verantwortung – nicht aus Pflicht, sondern aus Ehrfurcht vor dem Leben. So formulierte es der evangelische Arzt Albert Schweitzer, als ihm auf einer Flussfahrt bewusst wurde, dass jedes Lebewesen an seinem Leben hängt.
Schöpfung zu bewahren heißt, Gottes Liebe ernst zu nehmen.

Best Practice: Pflanzen mit christlich geprägten Namen bereichern biologische Vielfalt
Der Frühling ist die passende Zeit, Gärten und Kirchengrundstücke so zu gestalten, dass sie die Schöpfung feiern: naturnah, klimafit und voller Symbolik. Rund um die Oppenheimer Katharinenkirche zeigt Dr. Anna Packeiser mit einem Gartenprojekt, wie biologische Vielfalt auf kirchlichen Flächen gelingen kann. Die vielen Pflanzen mit christlichen Namen machen sichtbar, wie eng Schöpfung, Glauben und das Miteinander der Geschöpfe verbunden sind.

Die schönsten Pilgerwege, die durch Hessen-Nassau führen
Die Natur lädt dazu ein, den Kopf freizubekommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Die Pilgerwege in Hessen-Nassau bieten ideale Möglichkeiten für spirituelle Spaziergänge oder ausgedehnte Pilgerwanderungen – eine bereichernde Auszeit für Körper und Seele.

Tiere in der Bibel
Tiere begleiten den Menschen seit jeher – als Freunde, Helfer, aber auch als Leidtragende von Ausbeutung. Schon in biblischen Zeiten waren sie ein selbstverständlicher Teil des Alltags. Doch welche Rolle spielten Tiere im Glauben? Und warum haben einige von ihnen eine besondere symbolische Bedeutung im Christentum?

Artenvielfalt bewahren: So funktioniert die Hilfe für Eichhörnchen
Eichhörnchen tragen zur biologischen Vielfalt bei und ein epd-Video zeigt, wie man sie im Herbst unterstützen kann. Mit diesen und weiteren Maßnahmen kann mit wenigen Handgriffen aus jedem Kirchengarten ein Zufluchtsort für Gottes Schöpfung werden. Für Fördermittel beginnt der Countdown: Sie lassen sich noch zum 31. Oktober 2025 sichern.

Wie passen Evolutionstheorie und evangelische Theologie zusammen?
Nach der Schöpfungs-Erzählung der Bibel ist die Welt in sieben Tagen entstanden. Die Naturwissenschaft hingegen schätzt, dass viereinhalb Milliarden Jahre zwischen der Entstehung des Planeten Erde und dem Aufkommen der ersten Menschen liegen. Was nun?

Albert Schweitzer: Urwaldarzt und Verfechter der Menschlichkeit
Als Urwaldarzt und Friedensnobelpreisträger ist Albert Schweitzer bis heute weltberühmt. Sein Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“ – das sowohl Menschen als auch Tiere einschließt – ist heute aktueller denn je. Es bildete eine der Grundlagen, von der aus Schweitzer vor den Gefahren des Nationalsozialismus warnte. Am 14. Januar 2025 jährt sich Schweitzers Geburtstag zum 150. Mal. Übrigens: Als Organist spielte er auch in der evangelischen Katharinenkirche in Oppenheim.
Artikel

„Gott will das Leben bewahren“
Während Zoos heute eine Art „Arche-Noah-Funktion“, wahrnehmen, war laut Stellvertretender Kirchenpräsidentin Scherf die biblische Person Noah der erste Mensch, der sich um Artenschutz kümmerte. Während der Feier zum Tag der Schöpfung im Opel-Zoo im Taunus betonte Weihbischof Dr. Löhr, dass Tiere „unsere Mitgeschöpfe“ seien, statt nur eine Ressource.
Passende Inhalte für Engagierte

Artenvielfalt bewahren: So funktioniert die Hilfe für Eichhörnchen
Eichhörnchen tragen zur biologischen Vielfalt bei und ein epd-Video zeigt, wie man sie im Herbst unterstützen kann. Mit diesen und weiteren Maßnahmen kann mit wenigen Handgriffen aus jedem Kirchengarten ein Zufluchtsort für Gottes Schöpfung werden. Für Fördermittel beginnt der Countdown: Sie lassen sich noch zum 31. Oktober 2025 sichern.

Erlebnispädagogik: Konfis pflanzen Wald für die Zukunft
Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg engagieren sich mit Schaufel und Spaten für den Klimaschutz. Baum-Pflanz-Aktionen können auch eine gute Möglichkeit sein, die Jugendlichen in das kirchliche Leben einzubinden. Worauf sollte bei der Planung einer solchen Aktion geachtet werden?

Leitfaden: Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen und ihre Verpachtung
Viele Kirchengemeinden verfügen über Landbesitz. Wie sollen sie damit umgehen? Meist ist das Ackerland verpachtet. Für die Kirche ist ein gerechter Umgang mit dem "anvertrauten Land" wichtig. Dient die Verpachtung der guten Schöpfung Gottes? Und gibt es Alternativen zur Verpachtung? In einem Leitfaden gibt die EKHN darüber Auskunft, wie Kirchenland als „Bodenschatz“ sowohl in der gemeindlichen Bildungsarbeit als auch bei der Verpachtung gut genutzt werden kann.

Einkaufen für die Kirche: Anders und richtig
Viele Kirchengemeinden handeln sparsam, wirtschaftlich und nachhaltig. Für sie gilt: Reparieren statt wegwerfen, Gebrauchtes weiterverwenden oder Sachspenden gekonnt nutzen. Trotzdem müssen immer wieder neue Waren gekauft und Dienstleistungen beauftragt werden. Die EKHN hat dafür Grundsätze festgelegt. Das Kriterium der Nachhaltigkeit gilt dabei als dritter Leitgedanke neben Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Ein "Praxisleitfaden der EKHN“ und die Internetseite „Wir kaufen anders: ökologisch, fair, sozial“ helfen nachhaltig einzukaufen.
Veranstaltungen zum Thema Schöpfung
25.02.2026 – 08.04.2026
Online-Fastengruppe
Austausch über Themen zur Fastenzeit
Gruppen / Kreise18.03.2026
Online-Fastengruppe
Austausch über Themen zur Fastenzeit
Gruppen / Kreise25.03.2026
Online-Fastengruppe
Austausch über Themen zur Fastenzeit
Gruppen / Kreise01.04.2026
Online-Fastengruppe
Austausch über Themen zur Fastenzeit
Gruppen / Kreise08.04.2026
Online-Fastengruppe
Austausch über Themen zur Fastenzeit
Gruppen / Kreise







