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Das Abschlusswochenende steht noch bevor, die Resonanz ist schon jetzt herausragend: Annähernd 75.000 Menschen besuchten bis Donnerstagabend (18. Juni) die Angebote an den vier verschiedenen Standorten der Kirchen auf dem Hessentag. Zum Landesfest gestalteten das Bistum Fulda, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ein gemeinsames Programm, unterstützt von der Diakonie Hessen und dem Caritasverband für die Diözese Fulda. Mit dem Motto „Im Herzen eins“ setzten sie ein starkes ökumenisches Zeichen.
Eindrücke:
Rund 41.600 Besucherinnen und Besucher kamen bereits in die Stadtpfarrkirche, um die multimedialen Inszenierungen biblischer Herzgeschichten zu erleben, 11.000 suchten Ruhe in der Severikirche, 16.000 Menschen verfolgten Konzerte und Veranstaltungen auf der Himmelsbühne und 200 Hessentags-Gäste ließen sich in der Gondel des Riesenrads segnen. Bewegt und dankbar blicken Bischof Dr. Michael Gerber und Bischöfin Dr. Beate Hofmann auf den großen ökumenischen Auftaktgottesdienst zurück, zu dem am vergangenen Sonntag 6.000 Menschen gekommen waren.
Erfahrung von Verbundenheit in Vielfalt macht Hoffnung
Überwältigt von dem großen Zuspruch zeigt sich auch das Projektteam der Kirchen. „Besonders bewegt uns, wie viele Menschen unsere Angebote und Veranstaltungen berührt verlassen haben“, sagt Elena Otto, Pastoralreferentin im Bistum Fulda. Ihr Dank gilt den rund 170 Ehrenamtlichen: „Hinter diesen wertvollen Begegnungen standen zahlreiche Engagierte, die diese Orte mit Herz gestaltet, Menschen begleitet und der Kirche ein Gesicht gegeben haben“, so Otto.
„Der Hessentag hat uns gezeigt, wie viel Kraft in gelebter Ökumene steckt. Menschen unterschiedlicher Prägungen und Traditionen haben gemeinsam Verantwortung übernommen und erfahren: Was uns verbindet, ist größer als das, was uns trennt“, erläutert Pfarrer Dieter Dersch, Hessentags-Beauftragter der EKKW. Diese Erfahrung von Verbundenheit in Vielfalt mache Hoffnung – nicht nur für die Kirchen, sondern auch für unsere Gesellschaft, ist Dersch überzeugt. Er ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der Unterschiede oft betont werden, zeigt sich: Gemeinsam können wir mehr bewegen als allein.“ Das Projektteam ist sich einig: „Auf diese Erfahrung möchten wir auch über den Hessentag hinaus aufbauen.“
Landesposaunentag und Abschlussgottesdienst
Zum Endspurt des Hessentags wird es musikalisch: Der erste ökumenische Landesposaunentag bringt am Samstag, 20. Juni, Musikerinnen und Musiker aus der EKKW, der EKHN und dem Bistum Fulda zusammen. Zu hören sind festliche Choräle und moderne Arrangements. Musik und Gemeinschaft verspricht zudem der Festgottesdienst „Gott gab uns Atem“ um 13.30 Uhr auf der Himmelsbühne. Ab 18 Uhr sorgt dort das Ensemble „Genesis Brass“ für echte Festivalatmosphäre.
Den feierlichen Abschluss des kirchlichen Hessentags-Programms bildet der Gottesdienst „Vom Kopf zum Herz“ am Sonntag (21. Juni) um 10 Uhr auf dem Universitätsplatz. Gestaltet wird er von Dekan Dr. Thorsten Waap und Dechant Stefan Buß. Im Anschluss beteiligen sich die Kirchen mit einem kreativen Wagen am großen Hessentags-Festzug.
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