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Tag des offenen Denkmals 2026: Kirchen erkunden – informiert, inspiriert, gesegnet
veröffentlicht 04.09.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Kirchen erzählen Geschichte – und verbinden Menschen. Am Tag des offenen Denkmals, dem 13. September, öffnen sie ihre Türen und zeigen, wie viel Leben in ihnen steckt. In Groß‑Umstadt gibt es dazu einen „Segen to go“ und Babenhausen lädt zu einer "Kirchturm-Challenge" ein.
Was ist der Tag des offnen Denkmals?
Deutschlands Beitrag zu den European Heritage Days: Seit 1993 lädt der "Tag des offenen Denkmals" jährlich am zweiten September-Sonntag dazu ein, Denkmäler kostenfrei zu entdecken. Auch einige evangelische Kirchen im Gebiet der EKHN beteiligen sich mit besonderen Angeboten. Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) koordiniert diese Kulturveranstaltung.
Kirchen sind Orte, die Menschen seit Jahrhunderten verbinden – räumlich, kulturell und spirituell. Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 öffnet wieder zahlreiche Sakralbauten und machen auch in Hessen-Nassau sichtbar, wie Kirchen Gemeinschaft stiften. Das diesjährige Motto lautet: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es legt die Aufmerksamkeit auf Austausch, die gesellschaftliche Funktion und Verbindungen, die Denkmale unterstützen können. Der Tag des offenen Denkmals eröffnet die Chance, Einblicke in sonst nicht zugängliche Innenräume zu erhalten. So lassen sich der Charakter eines Baudenkmals, die Geschichte und die Spuren der Menschen entdecken, die sie geprägt haben. In diesem Jahr können schon ab jetzt Fotobegeisterte ihre Bilder beim Fotowettbewerb einreichen wenn sie Kirchen als Orte der Begegnung und des Netzwerkens zeigen.
Wo? Wann? Was?
Welche Kirchen und anderen Bauwerke am 13. September geöffnet haben, lässt sich hier erfahren:
Auch Kirchen aus Hessen-Nassau öffnen ihre Türen:
In Hessen - beispielsweise im vorderen Odenwald: Führungen, "Segen to go" und Kirchturm-Challenge
Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald beteiligt sich mit vielfältigen Angeboten: Rund um das Darmstädter Schloss in Groß‑Umstadt gibt es einen „Segen to go“ sowie Führungen, die die Geschichte des Schlosses und die Netzwerke des Dekanats sichtbar machen. In Babenhausen lädt die Stadtkirche zur beliebten Kirchturm‑Challenge ein: Wer die Stufen erklimmt, wird mit einem Blick über die Stadt belohnt. In Groß‑Bieberau verbindet das Diakoniezentrum Denkmalpflege und Begegnung beim traditionellen Fest „Federweißer & Zwiebelkuchen“.
In Rheinland-Pfalz - beispielsweise der Alte Dom St. Johannis in Mainz
Mitten in Mainz öffnet ebenfalls am Sonntag, 13. September 2026, der Alte Dom St. Johannis seine Türen zum Tag des offenen Denkmals. Die Kirche gehört zu den ältesten Sakralbauten nördlich der Alpen und erzählt über tausend Jahre Bau‑ und Glaubensgeschichte – von römischen Fundamenten bis zur Zeit, als Mainz ein geistliches Zentrum Europas war. Persönlichkeiten wie Bonifatius, Rabanus Maurus, Willigis und Erkanbald prägten diesen Ort, der sogar Krönungsstätte zweier deutscher Könige war. Der Denkmaltag beginnt um 11:00 Uhr mit einem Gottesdienst, anschließend lädt ein Kirchencafé zum Austausch ein. Ab 13:30 Uhr starten im Halbstundentakt kostenlose archäologische Führungen. Um 13:00 und 15:00 Uhr gibt es eine Familien‑Rallye, die Kinder und Erwachsene spielerisch durch die Kirche führt und den Ort auf neue Weise entdecken lässt.
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