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Hessen-Nassau trauert um Bernhard von Issendorff
veröffentlicht 05.11.2024
von Peter Bernecker
Pfarrer Bernhard von Issendorff starb ab 29. Oktober 2024 im Alter von 84 Jahren.
Vielen ist der langjährige Religionspädagogische Studienleiter in Wiesbaden und Frankfurter Pfarrer auch als kreativer Autor liturgischer Texte und theologischer Bücher bekannt. Prägend war seine lebensnahe und zugleich poetische Sprache. In seinen Publikationen widmete er sich immer wieder den Herausforderungen der Zeit und wie die kirchliche Praxis dem gerecht werden kann. So entstanden Werke wie „Engel haben keine Flügel, Teufel keine Hörner“ oder „Gott kann nicht Urlaub machen - Antworten auf Kinderbriefe an den lieben Gott“. Von Issendorff gehörte auch dem Herausgeberkreis der „Schönberger Hefte“ an, einer renommierten Zeitschriften-Reihe mit Themen zum Religionsunterricht.
Bernhard von Issendorff war von 1970 bis 1992 Gemeindepfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt-Unterliederbach. Er engagierte sich besonders in der Jugendarbeit. In dieser Zeit war er auch Mitglied des Vorstandes des Evangelischen Regionalverbandes in Frankfurt und Vorsitzender des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. Ab 1992 arbeitete er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 2005 als Religionspädagogischer Studienleiter im Religionspädagogischen Amt in Wiesbaden. Für die EKHN war er auch als Medienberater tätig.
Die Trauerfeier für Bernhard von Issendorff fand am 27. November 2024 auf dem Südfriedhof in Wiesbaden statt.
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