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Kirchenpräsidentin Tietz zu Besuch bei Merck
veröffentlicht 22.07.2026
von Rebecca Keller
Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz hat am 20. Juli 2026 das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck in Darmstadt besucht.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen ethische Verantwortung, Nachhaltigkeit und die gesellschaftliche Rolle von Wirtschaft und Kirche.
Empfangen wurde die Kirchenpräsidentin von Dr. Kai Beckmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck. Zur EKHN-Delegation gehörten Christian Schwindt, Leiter des Zentrums Bildung und Gesellschaft (ZBG), Dekan Dr. Raimund Wirth sowie Heike Miehe, Referentin für Arbeit und Soziales im ZBG, die den Besuch vorbereitet hatte.
Austausch über Ethik und Verantwortung
An dem Gespräch nahmen außerdem Personalleiterin Dr. Vanessa Westphal, Betriebsrätin Sandra-Monja Scherer sowie Dr. Jean-Enno Charton, Leiter des Bereichs Digitale Ethik und Bioethik bei Merck, teil. Vorgestellt wurde unter anderem das unternehmenseigene „Ethik Panel“, das sich mit verantwortungsvollem Handeln und der besonderen ethischen Verantwortung des Familienunternehmens befasst.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war der Austausch über Nachhaltigkeit sowie über ethische Maßstäbe, die über gesetzliche Anforderungen hinausgehen. Dabei diskutierten die Gesprächspartner auch die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und Kirche.
Einblicke in Forschung und Unternehmensgeschichte
Neben den Gesprächen erhielt die Delegation Einblicke in verschiedene Bereiche des Unternehmens. In einem Labor für Krebsforschung erläuterte Biologin Regina Burger aktuelle Forschungsmethoden. Anschließend stellte Heiko Rossmann die moderne Abwasseranlage des Werks und deren hohe technische Standards vor.
Im Corporate Museum führte Dr. Sabine Bernschneider-Reif durch die Geschichte des Unternehmens, die bis ins Jahr 1668 zurückreicht.
Zum Abschluss trug sich die Kirchenpräsidentin in das Gästebuch von Merck ein. „Ich bin beeindruckt davon, wie verantwortungsbewusst Merck als Familienunternehmen seine Aufgabe versteht“, sagte Prof. Dr. Christiane Tietz. „Wir haben uns intensiv über Nachhaltigkeit, über ethische Kriterien, die mehr sind als das rechtlich Mögliche, sowie über die gesellschaftliche Verantwortung von Wirtschaft und Kirche in diesen herausfordernden Zeiten ausgetauscht.“
Der Besuch der EKHN-Delegation wurde auf Seiten von Merck von Tiffany Yamamoto organisiert.



