Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Plakat: Aufstehen für Demokratie und Menschenrechte

© Rebecca Keller

Auch viele evangelische Christinnen und Christen stehen auf für Demokratie und Menschenrechte

Demonstration & Diskussion gegen rechts

veröffentlicht 19.02.2024

von Online-Redaktion der EKHN, epd

In einer Stellungnahme hatte Kirchenpräsident Jung dazu aufgerufen, sich menschenverachtenden Ideen in den Weg zu stellen. Nach vielen Kundgebungen auf hessen-nassauischem Gebiet sind weitere Veranstaltungen geplant.

Zahlreiche Menschen haben in den Wintermonaten 2024  gegen Rechtsextremismus protstiert. Auch Christinnen und Christen aus der EKHN haben ihren Einsatz für Demokratie gezeigt. „Ich begrüße sehr, dass sich viele aus unseren Gemeinden und Dekanaten in den kommenden Tagen an Kundgebungen gegen rechtsextremes Gedankengut beteiligen“, so Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN. Tatsächlich sind weitere Veranstaltungen geplant.

Demonstration mit Plakat: Christinnen und Christen für Vielfalt, Toleranz und Solidarität in Darmstadt

© Rebecca Keller

Menschenmenge auf dem Frankfurter Römer vor einer Bühne mit den Kundgebungen

© Mathis Eckert

Demonstratinsplakat mit der Aufschrift: Nie wieder ist jetzt

© Volker Rahn

Plakat - "Jetzt können wir endlich herausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten."

© Mathis Eckert, MDHS

Plakat - "Menschen sind bunt und vielfältig. Das ist gut so!"

© Mathis Eckert

Kundgebung vor dem Frankfurter Römer - eine Fahne mit der Aufschrift "Hessen ist bunt"

© Volker Rahn

Demonstrationszug an der Paulskirche

© Volker Rahn

Menschenmenge vor der Paulskirche

© Volker Rahn

Der Demonstrationszug schlängelt sich durch die Frankfurter Altstadt

© Volker Rahn

Demonstration mit Plakat: Christinnen und Christen für Vielfalt, Toleranz und Solidarität in Darmstadt

© Rebecca Keller

Menschenmenge auf dem Frankfurter Römer vor einer Bühne mit den Kundgebungen

© Mathis Eckert

Demonstratinsplakat mit der Aufschrift: Nie wieder ist jetzt

© Volker Rahn

Plakat - "Jetzt können wir endlich herausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten."

© Mathis Eckert, MDHS

Plakat - "Menschen sind bunt und vielfältig. Das ist gut so!"

© Mathis Eckert

Kundgebung vor dem Frankfurter Römer - eine Fahne mit der Aufschrift "Hessen ist bunt"

© Volker Rahn

Demonstrationszug an der Paulskirche

© Volker Rahn

Menschenmenge vor der Paulskirche

© Volker Rahn

Der Demonstrationszug schlängelt sich durch die Frankfurter Altstadt

© Volker Rahn

Demonstration mit Plakat: Christinnen und Christen für Vielfalt, Toleranz und Solidarität in Darmstadt

© Rebecca Keller

Menschenmenge auf dem Frankfurter Römer vor einer Bühne mit den Kundgebungen

© Mathis Eckert

Demonstratinsplakat mit der Aufschrift: Nie wieder ist jetzt

© Volker Rahn

Plakat - "Jetzt können wir endlich herausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten."

© Mathis Eckert, MDHS

Plakat - "Menschen sind bunt und vielfältig. Das ist gut so!"

© Mathis Eckert

Kundgebung vor dem Frankfurter Römer - eine Fahne mit der Aufschrift "Hessen ist bunt"

© Volker Rahn

Demonstrationszug an der Paulskirche

© Volker Rahn

Menschenmenge vor der Paulskirche

© Volker Rahn

Der Demonstrationszug schlängelt sich durch die Frankfurter Altstadt

© Volker Rahn

Hier stehen Christinnen und Christen auf für Vielfalt, Toleranz und Solidarität in Darmstadt

Zehntausende nahmen an der Demonstration in Frankfurt teil

Aufruf zum Handeln - "Nie wieder ist jetzt!"

Herausgestelltes Plakat von der Demonstration in Frankfurt

Plädoyer für Vielfalt vor der Alten Nikolaikirche

Bürgerinnen und Bürger bekennen Farbe in Frankfurt

Die Demonstration für Demokratie in Frankfurt reicht bis an einen symbolträchtigen Ort: In der Paulskirche schuf die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung für Deutschland.

Demonstrationszug vor der Frankfurter Paulskirche, der Wiege der Demokratie in Deutschland

Die Demonstration für Demokratie füllt die Frankfurter Altstadt

Geplante Veranstaltungen

Gefahr für Demokratie

Seitdem bekannt wurde, dass es ein geheimes Treffen in Potsdam zwischen Parteimitgliedern der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und Rechtsextremisten gab, wird über ein Verbotsverfahren gegen die AfD diskutiert. Der Verfassungsschutz in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hat die Partei bereits in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft. „Ihr Programm und Äußerungen führender Politiker der Partei sind diskriminierend und stellen eine Gefahr für die Demokratie dar. Dies nicht zu sehen und darauf zu reagieren, wäre eine gefährliche Verharmlosung“, erklärt Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, in einer Stellungnahme am 18. Januar 2024.

Beratung und Integration statt „Remigration“

Der Kirchenpräsident unterstreicht, dass die menschenverachtenden Ideen, die mit dem Unwort des Jahres „Remigration“ verbunden seien, das genaue Gegenteil seines Verständnisses von Migration und Integration seien. Rechte Kreisen wollen mit dem Begriff „Remigration“ die Idee ausdrücken, dass viele Menschen ausländischer Herkunft Deutschland verlassen sollen – auch zwangsweise. So hatte das Recherchenetzwerk „Correctiv“ enthüllt, dass auch bei dem Treffen von Rechtsradikalen in Potsdam über die millionenfache Abschiebung von  Menschen gesprochen wurde.
Die EKHN engagiert sich stattdessen für die Integration geflüchteter Menschen, beispielsweise durch Beratungsangebote, Therapiemöglichkeiten für traumatisierte Flüchtlinge, in der ökumenischen Abschiebebeobachtung am Frankfurter Flughafen und vielem mehr. Volker Jung benennt die Glaubensgrundlage seiner Position: „Alle Menschen sind als Gottes Ebenbild geschaffen und besitzen eine unantastbare Würde. Daher rufe ich dazu auf, sich den menschenverachtenden Ideen in den Weg zu stellen.“

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