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Diskussion mit Kirchenpräsidentin: Wie viel Kirche braucht die Politik?

veröffentlicht 08.01.2026

von Pressestelle der EKHN

Wie politisch soll Kirche heute sein? Beim Forum TRIANGELIS am Donnerstag, 15. Januar, 19 Uhr, diskutieren in der Erbacher Johanneskirche EKHN‑Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz und Ingo Schon (CDU‑Fraktion Hessen) über das Verhältnis von Kirche und Politik. Themen wie Flüchtlingspolitik, Klimakrise oder Schwangerschaftsabbruch zeigen, wie kontrovers die Erwartungen an kirchliche Stellungnahmen sind.

Am Donnerstag, 15. Januar um 19 Uhr findet in der Erbacher Johanneskirche das nächste „Forum TRIANGELIS“ statt. Unter dem Titel „Zwischen Kanzel und Parlament - Wie viel Kirche braucht die Politik?“ diskutieren die Kirchenpräsidentin der EKHN, Prof. Dr. Christiane Tietz und der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ingo Schon, miteinander und mit dem Publikum über ein kontroverses Thema. Flüchtlingspolitik, Klimakrise, Schwangerschaftsabbruch oder assistierter Suizid – das sind nur einige der Themen, bei denen die Meinungen kontrovers sind und die Emotionen hoch gehen. Soll sich die Kirche in diesen und anderen Fragen politisch äußern – ja, muss sie es sogar? Und wenn ja: auf welche Weise? Immer wieder wird Kritik laut – und zwar von beiden Seiten. Einige wünschen sich mehr und deutlichere Worte, andere fühlen sich von ihrer Kirche im Stich gelassen, weil sie scheinbar für das falsche politische Lager Partei ergreift.

Notwendigkeit zum konstruktiven Dialog

Pfarrerin Schamp, die das Forum moderieren wird, sieht genau darin die Herausforderung und Notwendigkeit zum konstruktiven Dialog: „In den aktuell so aufgeheizten Debatten, in denen es häufig nur Schwarz oder Weiß, Pro oder Contra zu geben scheint und wir immer weniger bereit sind, uns mit Meinungen außerhalb der eigenen Blase auseinander zu setzen, bewegen wir uns bewusst aus der Komfort-Zone heraus, halten Zwischen-Räume offen und unterschiedliche Meinungen aus. Herzliche Einladung zum Zuhören, Nachdenken und Mitreden!“ Der Eintritt ist frei.

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