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Mitmachen bei #VerständigungsOrten im Superwahljahr!
veröffentlicht 26.02.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Die Demokratieinitiative #VerständigungsOrte unterstützt Kirchengemeinden dabei, den demokratischen Dialog im Superwahljahr 2026 zu begleiten - mit Materialen, einer Startbox und Ideen für Veranstaltungen.
Laut einer Studie von midi, der Zukunftswerkstatt von Diakonie und evangelischer Kirche, nehmen 80 Prozent der Menschen in Deutschland eine Spaltung der Gesellschaft wahr. Zudem zeigt die Studie, dass nur knapp die Hälfte der Befragten mit der Demokratie in Deutschland zufrieden sind. Diese Entwicklung ist eine Herausforderung für das Superwahljahr 2026: Am 15. März ist die Kommunalwahl in Hessen, am 22. März ist die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Mit der Kampagne „Aufstehen für …“ ermutigen mehrere Kirchen, sich für Demokratie, Vielfalt und Respekt stark zu machen.
Zudem betont Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD, die Bedeutung des Dialogs: „Unsere Demokratie lebt nicht nur von Mehrheiten, sondern von Verständigung. Als Kirche bieten wir Räume, in denen Menschen reden, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.“
Teilnehmen und Initiieren: #VerständigungsOrte wollen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Die Kampagne #VerständigungsOrte schafft zahlreiche Dialogmöglichkeiten, um sich über gesellschaftliche Krisen und Konflikte auszutauschen. Sie zielt darauf ab, eine breite Bewegung anzustoßen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, der gefühlten Polarisierung entgegenzuwirken und tragfähige Antworten auf die Frage zu liefern: Wie wollen wir zukünftig gemeinsam leben?
Deshalb wird die Aktion #VerständigungsOrte Kirchengemeinden, Nachbarschaftsräume und kirchliche Initiativen weiterhin ermutigen, zur gegenseitigen Verständigung beizutragen, indem sie weitere Verständigungsorte anbieten. Dazu gehören Diskussionsrunden, Veranstaltungen, Exkursionen, Hilfsangebote oder regelmäßige Begegnungen in einem Café. Die Kampagne unterstützt Verantwortliche vor Ort mit Tipps, Material, Praxisbeispielen und digitalen Coachings. Neu ist eine Startbox, mit der Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen niedrigschwellige Gesprächsformate vor Ort umsetzen können.



