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Digitale Seelsorge & KI in der Kirche: Jetzt an der neuen DiRK‑Studie 2026 mitmachen
veröffentlicht 14.01.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Wie nutzen Kirchen in Deutschland heute Künstliche Intelligenz — und wo liegen Chancen, Grenzen und neue Formen digitaler Seelsorge? Die DiRK‑Studie 2026 geht diesen Fragen erneut umfassend nach. Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen und Kirchenmitglieder sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Erwartungen und Einschätzungen einzubringen. Jede Teilnahme hilft, das digitale Profil der Kirchen zu schärfen und verantwortungsvolle Wege im Umgang mit KI und digitalen Tools zu gestalten.
Wie steht es eigentlich um das Thema „Künstliche Intelligenz“ bei den Kirchen in Deutschland? Wo werden entsprechende Tools bereits genutzt, wo wäre es noch sinnvoll, welche klaren ethischen Grenzen sind aber auch zu beachten? Diese und weitere Fragen bilden einen Schwerpunkt der zweiten Durchführung der Studie „Digitalisierung im Raum der Kirchen“ (DiRK 2026). Der Versicherer im Raum der Kirchen (VRK) führt sie ab 15. Januar (bis Ende Februar) wieder in Kooperation mit der Macromedia University, Köln, und weiteren Partnern durch. Erneut beteiligen sich zahlreiche Landeskirchen, Bistümer sowie caritativ-diakonische und andere kirchliche Einrichtungen und verbreiten den Befragungslink auch auf ihren Kanälen.
Mitarbeitende und Kirchenmitglieder werden befragt
„Auch diesmal befragen wir wieder Kirchenmitglieder ebenso wie Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen“, erläutert VRK-Vorstand Jürgen Stobbe. Diese Doppelperspektive sei wichtig, um unterschiedliche Wahrnehmungen und Erwartungen abzugleichen. Einerseits werden deshalb Fragen aus der Vorläuferstudie von 2023 wiederholt, andererseits viele neue Elemente ergänzt – vor allem zu Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Seelsorge oder Podcasts und Apps. „Ziel ist es, das breite Bild zu diesen Themen im Raum der Kirchen insgesamt zu aktualisieren und zu vertiefen. Als VRK möchten wir dazu mittels dieser durch uns mitinitiierten Erhebung gern in relevanter Form beitragen.“
Als wissenschaftlicher Studienleiter ergänzt Prof. Dr. Holger Sievert von der Macromedia University: „Besonders wichtig war es uns, diesmal auch potenziell kritische Themen wie Suchtentwicklungen bezogen auf Social Media, Nutzung von Shadow IT bei KI-Tools oder die geographische wie religiöse Verortung von christlichen Influencern zu erfassen.“
Ergebnisse der Vorgängerstudie
An der Vorgängerstudie DiRK 2023 hatten über 5.000 vor allem evangelische und katholische Befragte teilgenommen, was diese zur bisher umfangreichsten Studie in diesem Feld machte. Als ein Ergebnis zeigten sich damals Kirchenmitglieder deutlich digitaler als die Gesamtbevölkerung; Kirchenmitarbeitende entsprachen in ihrem Digitalverhalten in etwa dem Bevölkerungsdurchschnitt; kirchliche Institutionen hingegen hinkten bei vielen Digitalthemen gegenüber Unternehmen etwa zehn Jahre hinterher. Die Studienergebnisse erfuhren viel Beachtung: Neben zahlreichen Fachzeitschriftenbeiträgen und vielen Vorträgen in Kirche und Diakonie gab es u. a. Vorträge auf internationalen Konferenzen (u. a. IAMCR, IPRRC, ISMRC und ECIC).
Die Befragung ist ab dem 15. Januar unter www.vkr.de/dirk erreichbar; deutschsprachige Kirchenmitglieder und -mitarbeitende aller christlichen Konfessionen sind zur Teilnahme eingeladen.
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