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Gebet und Spenden für Venezuela nach verheerenden Erdbeben
veröffentlicht 25.06.2026
von Online-Redaktion der EKHN, Diakonie Kat.
Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela kämpfen Rettungskräfte um jedes Leben. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet erste Soforthilfe und bittet dringend um Spenden. Gleichzeitig lädt ein bewegendes Gebet dazu ein, den Menschen vor Ort im Glauben und im Mitgefühl beizustehen.
Am Mittwochabend, dem 24. Juni 2026, haben zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela getroffen. Die Beben forderten zahlreiche Menschenleben und richteten massive Zerstörungen an. Laut Spiegel war das zweite Beben das stärkste im Land seit über 100 Jahren. Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, beschreibt die dramatische Lage: „Es passiert selten, dass zwei Erdbeben dieser Stärke binnen weniger Sekunden aufeinander folgen. Ihre zerstörerische Kraft ist gewaltig und weitere starke Erdbeben sind nicht auszuschließen.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit. Ein Einsatzteam ist bereits auf dem Weg in die betroffenen Regionen. Keßler appelliert eindringlich: „Meine dringende Bitte: Spenden Sie für die Soforthilfe, um den Menschen in Venezuela schnell helfen zu können!“
Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden
Gebet für die Menschen in Venezuela
Während Rettungskräfte nach Verschütteten suchen, denken viele Menschen weltweit an die Betroffenen. Auch Pfarrer Frank Muchlinsky, evangelisch.de‑Redakteur und Bibliolog‑Trainer, hat seine Gedanken in ein Gebet gefasst – auf Deutsch und Spanisch, der Sprache der Menschen vor Ort.
¡Ten piedad, Dios!
Erbarme dich, Gott!
¡Dios misericordioso, apiádate de la gente de Venezuela!
Gütiger Gott, erbarme dich über die Menschen in Venezuela!
Dale fuerza a sus manos al buscar y cavar.
Stärke ihre Hände beim Suchen und Graben.
Dale fuerza a sus corazones al esperar y temer.
Stärke ihre Herzen beim Hoffen und Bangen.
Dale fuerza a sus ojos al llorar y lamentar.
Stärke ihre Augen beim Weinen und Trauern.
¡Apiádate también de los que quieren echar una mano!
Erbarme dich auch über alle, die helfen wollen!
Haz que su ayuda sea sin interés.
Lass ihre Hilfe selbstlos sein.
Haz que su ayuda llegue a destino.
Lass ihre Hilfe ankommen.
Haz que su ayuda dure hasta que las cosas mejoren.
Lass ihre Hilfe anhalten, bis die Dinge sich bessern.
¡Apiádate, Dios!
Erbarme dich, Gott!
Amen
(von Frank Muchlinsky)
Erdbeben trifft auf humanitäre Krise
Die Erdbeben verschärfen eine ohnehin dramatische Lage. Venezuela steckt seit Jahren in einer großen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Bereits zu Jahresbeginn waren laut den Vereinten Nationen fast acht Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet seit Jahren mit lokalen Partnerorganisationen im Land. Sie unterstützen besonders benachteiligte Menschen beim Zugang zu Gesundheitsdiensten, sauberem Trinkwasser und Nahrung.
Das Erdbeben verschlimmert die Lage der Menschen. Das Epizentrum lag rund 150 Kilometer westlich von Caracas und erschütterte dicht besiedelte Bergregionen. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten: Carabobo, La Guaira, Miranda, Aragua. Auch in der Hauptstadt Caracas wurden zahlreiche Gebäude zerstört. Viele Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Da aus vielen Regionen noch keine gesicherten Informationen vorliegen, ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe weiterhin unklar.
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