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Anne Waßmann-Böhm ist neue evangelische Rundfunkbeauftragte beim SWR für Rheinland-Pfalz
veröffentlicht 14.11.2025
von Pressestelle der EKHN
Die aus vielen ZDF-Fernsehgottesdiensten bekannte Ingelheimer Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm ist seit 1. Oktober 2025 Rundfunkbeauftragte der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz im SWR.
Die Ingelheimer Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm ist am Freitag (14. November) in Mainz als neue Rundfunkbeauftragte der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz beim SWR eingeführt worden. Waßmann-Böhm folgt Pfarrerin Janine Knoop-Bauer nach, die das Amt 2017 angetreten hatte.
In ihrer neuen Funktion vertritt Waßmann-Böhm die Interessen der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz beim SWR und verantwortet gemeinsam mit dem ökumenischen Team von „Kirche im SWR“ rund 400 Sendungen in Radio und Fernsehen. Dazu gehören Andachten, Gottesdienste und die Sendereihe „Begegnungen“ auf SWR1. Zudem betreut und schult sie Autorinnen und Autoren für Beiträge wie die „Morgengedanken“ (SWR4) oder die „Anstöße“ (SWR1). Dabei arbeitet sie eng mit den evangelischen Rundfunkbeauftragten an den weiteren SWR-Standorten in Baden-Baden und Stuttgart zusammen.
Waßmann-Böhm ist es ein besonderes Anliegen, „kirchenferne Zuhörende mit einem kirchlichen Impuls zum Nachdenken zu bringen“. Denn im Radio würden Menschen „eher zufällig, dort, wo sie gerade sind, erreicht“, so Waßmann-Böhm. Die Arbeit der Kirchen im Radio fußt auf dem Rundfunkstaatsvertrag, der den beiden großen christlichen Kirchen angemessene Sendezeiten für geistliche und orientierende Programmbeiträge zusichert.
Die 54 Jahre alte Theologin aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war zuvor 13 Jahre Pfarrerin der evangelischen Saalkirchengemeinde in Ingelheim. Dort engagierte sich Waßmann-Böhm besonders in der Gottesdienstarbeit. So wirkte sie beispielsweise an über 20 ZDF-Fernsehgottesdiensten mit. Waßmann-Böhm bleibt der Region verbunden und übernimmt künftig Predigtdienste vor Ort. Auch die ZDF-Fernsehgottesdienste aus der Ingelheimer Saalkirche wird sie weiter mitgestalten.
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