Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Grafik mit Händen unterschiedlicher Hautfarbe, die übereinander gelegt sind

© Getty Images, melitas, MDHS

Vielfalt leben und Teilhabe ermöglichen

„100 % Menschenwürde“ - Gottesdienst mit Kirchenpräsidentin Tietz

veröffentlicht 19.03.2026

von Zentrum Oekumene EKHN/EKKW

Am Sonntag, 22. März 2026, predigt Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz ab 11 Uhr in der Matthäuskirche in Frankfurt.

Am Sonntag, 22. März 2026, um 11 Uhr lädt die Hoffnungsgemeinde Frankfurt zu einem besonderen Gottesdienst in die Matthäuskirche ein. Unter dem Titel „100 % Menschenwürde“ (1. Mose 1,26–31) steht die Veranstaltung im Kontext der Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus.

Die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Prof. Dr. Christiane Tietz, wird die Predigt halten. Der Gottesdienst ist Teil der bundesweiten Aktionen, die sich für Menschenwürde, Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben einsetzen.

Gestaltet wird der Gottesdienst vom Zentrum Oekumene mit Pfarrer Dr. Andreas Goetze sowie der Hoffnungsgemeinde mit Pfarrer Andreas Klein und weiteren Mitwirkenden.

Ort: Matthäuskirche, Friedrich-Ebert-Anlage 33, 60327 Frankfurt am Main
mit Livestream

Die musikalische Gestaltung übernehmen Gerald Ssebudde (Piano), Andreas Klein (Bass), Felix Krell (Percussion) und Anna Fischer (Gesang). Weitere Beiträge kommen unter anderem von Sorel Seudieu, Oana Roseanu, Pastor Rene Velasco, Dr. Friedhelm Kirmeier sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Nachbarschaftsraum.

Im Zentrum des Gottesdienstes steht die klare Botschaft: Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus sind mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Nach biblischem Verständnis sind alle Menschen als Ebenbild Gottes geschaffen (Genesis 1,27) – in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt. Dieses Ja Gottes zu den Menschen wird besonders darin greifbar, dass Gott selbst Mensch wird – in Jesus Christus.

Die Internationalen UN-Wochen gegen Rassismus machen jährlich mit zahlreichen Veranstaltungen auf das Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung aufmerksam. Sie stärken das gemeinsame Eintreten für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander – gegen Hass, Hetze und Gewalt.

Träger der Aktionswochen ist die Stiftung gegen Rassismus. Sie vernetzt bundesweit tausende haupt- und ehrenamtlich Engagierte. Über 130 Aktionsgruppen sowie zahlreiche Sportvereine und neun Religionsgemeinschaften beteiligen sich an den vielfältigen Initiativen.

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