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Vortrag und Diskussion: Antisemtische Kunst an Kirchenräumen
veröffentlicht 16.01.2026
von Peter Bernecker
Bundesweite Initiative sucht nach Kunstwerken mit antisemitischen oder NS-Bezügen. Vortrag mit Diskussion in Wiesbaden.
Wiesbaden. Immer wieder sorgt es für öffentliche Aufmerksamkeit, wenn antisemitische oder antijudaistische Motive in und an christlichen Kirchenräumen bekannt werden. Die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) hat sich deswegen verpflichtet, auf allen Ebenen systematisch nach Kunstwerken mit antisemitischen oder NS-Bezügen zu suchen. Über diese bundesweit beachtete Initiative berichtet die kirchliche Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO, Pfarrerin Marion Gardei, am Donnerstag, 22. Januar, um 19 Uhr im Haus an der Marktkirche in Wiesbaden (Schlossplatz 4, 65183 Wiesbaden). An den Impulsvortrag schließt sich eine Diskussion mit Pfarrer Markus Zink (Kunstbeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau) und Pfarrer Peter Noss, Experte für interreligiösen Dialog im Zentrum Ökumene, an.
Die Veranstaltung ist Teil der Wiesbadener Gedenkreihe „27. Januar – Erinnern an die Opfer“. Eintritt ist frei, keine Anmeldung.
Veranstalter sind das Evangelische Dekanat Wiesbaden, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Jüdische Gemeinde Wiesbaden sowie die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden.

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