Alles zum Thema
Antisemitismus bekämpfen
Ähnliche Themen
Einrichtungen wie ImDialog, der evangelische Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch, engagieren sich für eine theologische Neuausrichtung, für die Aufklärung über die Shoa und den Kampf gegen Judenhass und stellen pädagogisches Material dafür bereit. Das Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW unterstützt diese Arbeit und fördert den Austausch zwischen jüdischen, christlichen und muslimischen Stimmen – aktuell besonders angesichts der Auswirkungen internationaler Konflikte auf das jüdische Leben in Deutschland.
Die Shoa – die systematische Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden – markiert einen tiefen Einschnitt. Seit 1945 verfolgt die Kirche einen Prozess der Selbstkritik und einer theologischen Neuausrichtung. Gedenktage wie der 9. November und nun auch des 7. Oktober, der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar oder der Israelsonntag erinnern an diese Verantwortung und setzen Zeichen der Solidarität.


Erinnerung, die wirkt: Best Practice Projekte gegen Antisemitismus
Am 27. Januar ist Holocaustgedenktag. Doch wie regt man junge Leute an, sich mit dem Thema Holocaust auseinanderzusetzen? Studien zeigen: Interesse ist da – aber auch wachsende Distanz. Neue Projekte aus Schule und Jugendarbeit machen vor, wie Erinnerungskultur heute funktionieren kann. Der Referent für Interreligiösen Dialog Dr. Dr. Peter Noss stellt inspirierende Beispiele vor.

Ab jetzt anmelden: Mit „ContraCode“ ehrenamtlich aktiv gegen Antisemitismus
Willst du genauer hinsehen? Das Projekt ContraCode lädt Erwachsene dazu ein, sich aktiv gegen Antisemitismus ehrenamtlich einzusetzen. Dazu braucht es Know-How. Ab jetzt können sich Interessierte bis zum 31. Dezember für den fünftägigen Bildungsurlaub registrieren.

Die Bibel in gerechter Sprache: Die Übersehenen sichtbar machen
Die Bibel in gerechter Sprache öffnet neue Perspektiven auf vertraute Texte. Sie macht sichtbar, wie Gerechtigkeit, Geschlechterrollen und jüdische Traditionen das Verständnis der Bibel prägen. Sie rückt diejenigen ins Licht, die beim Lesen bisher oft leicht übersehen werden, wie beispielsweise Maria Magdalena. Im Oktober feiert sie ihr 20-jähriges Jubiläum.

Grundartikel der EKHN bezeugt die bleibende Erwählung der Juden
Die EKHN stellt sich gegen Antijudaismus und Antisemitismus. Der Grundartikel ihrer Kirchenordnung bekennt Blindheit und Schuld. Aber Gottes Bund mit Jüdinnen und Juden bleibt bestehen. Die Evangelische Kirche setzt sich für eine Neuorientierung des christlichen Verhältnisses zum Judentum ein und fördert den Dialog.
Artikel

Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz: Kirchenpräsidentin Tietz betont bleibende Verantwortung
Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 erinnert die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Christiane Tietz, an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 81 Jahren und hebt die bleibende Verantwortung in der Gegenwart hervor.

27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Der Holocaustgedenktag 2026 erinnert daran, dass sowjetische Truppen am 27. Januar das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit haben. An diesem Tag wird der über sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden, der 500.000 getöteten Sinti und Roma und der vielen anderen Opfer gedacht. Auch jetzt fühlen sich Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder bedroht.
Passende Inhalte für Engagierte

Erinnerung, die wirkt: Best Practice Projekte gegen Antisemitismus
Am 27. Januar ist Holocaustgedenktag. Doch wie regt man junge Leute an, sich mit dem Thema Holocaust auseinanderzusetzen? Studien zeigen: Interesse ist da – aber auch wachsende Distanz. Neue Projekte aus Schule und Jugendarbeit machen vor, wie Erinnerungskultur heute funktionieren kann. Der Referent für Interreligiösen Dialog Dr. Dr. Peter Noss stellt inspirierende Beispiele vor.
Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus bekämpfen
Zentrum Oekumene EKHN und EKKW
Das Zentrum Oekumene stellt seine Expertise in den Bereichen Friedensarbeit und Friedensbildung, interkulturelle Bildung und Diversity, globales Lernen, nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit, internationale kirchliche Partnerschaften, Dialog mit anderen Religionen sowie Information und Beratung in Weltanschauungsfragen zu Verfügung.









