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Antisemitismus bekämpfen
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Einrichtungen wie ImDialog, der evangelische Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch, engagieren sich für eine theologische Neuausrichtung, für die Aufklärung über die Shoa und den Kampf gegen Judenhass und stellen pädagogisches Material dafür bereit. Das Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW unterstützt diese Arbeit und fördert den Austausch zwischen jüdischen, christlichen und muslimischen Stimmen – aktuell besonders angesichts der Auswirkungen internationaler Konflikte auf das jüdische Leben in Deutschland.
Die Shoa – die systematische Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden – markiert einen tiefen Einschnitt. Seit 1945 verfolgt die Kirche einen Prozess der Selbstkritik und einer theologischen Neuausrichtung. Gedenktage wie der 9. November und nun auch des 7. Oktober, der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar oder der Israelsonntag erinnern an diese Verantwortung und setzen Zeichen der Solidarität.

Chanukka: Trauer nach Anschlag in Sydney
Das jüdische Fest Chanukka erinnert an ein Lichtwunder. In diesem Jahr steht es zugleich im Zeichen der Trauer nach dem Terrorangriff auf eine Chanukka-Feier in Sydney. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) macht deutlich, dass sie jede Form von Antisemitismus in aller Schärfe verurteilt.


Grundartikel der EKHN bezeugt die bleibende Erwählung der Juden
Die EKHN stellt sich gegen Antijudaismus und Antisemitismus. Der Grundartikel ihrer Kirchenordnung bekennt Blindheit und Schuld. Aber Gottes Bund mit Jüdinnen und Juden bleibt bestehen. Die Evangelische Kirche setzt sich für eine Neuorientierung des christlichen Verhältnisses zum Judentum ein und fördert den Dialog.

9. November: Erinnern, aufklären, Verantwortung übernehmen
Der 9. November ist offizieller Gedenktag der evangelischen Kirche für die Opfer der Novemberpogrome 1938. Angesichts aktueller antisemitischer Vorfälle und weltweiter Konflikte sind Christinnen und Christen dazu aufgefordert, Haltung zu zeigen – im Gedenken, im Dialog und im Einsatz gegen Antisemitismus.

27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Der Holocaustgedenktag 2026 erinnert daran, dass sowjetische Truppen am 27. Januar das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit haben. An diesem Tag wird der über sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden, der 500.000 getöteten Sinti und Roma und der vielen anderen Opfer gedacht. Auch jetzt fühlen sich Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder bedroht.
Artikel

Kirchenpräsident sichert jüdischen Gemeinden „Unterstützung im Kampf gegen Antisemitismus“ zu
Zum Neujahrsfest „Rosch ha-Schana“ im Jahr 2023 hat der Kirchenpräsident der EKHN Volker Jung den jüdischen Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz gratuliert. Er nahm zugleich aber auch gemeinsame Herausforderungen in den Blick und sicherte den Gemeinden Unterstützung im Kampf gegen Antisemitismus zu.
Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus bekämpfen
22.01.2026
Vortrag und Podium: "Suchen oder Abwarten?"
Zum Umgang mit belasteter Kunst in Kirchen
Wiesbaden
25.01.2026
Gottesdienst zum Holocaustgedenktag 2026 mit Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
Gedenken – jüdisch, christlich, muslimisch in der evangelischen Dreikönigskirche
Frankfurt am Main
Zentrum Oekumene EKHN und EKKW
Das Zentrum Oekumene stellt seine Expertise in den Bereichen Friedensarbeit und Friedensbildung, interkulturelle Bildung und Diversity, globales Lernen, nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit, internationale kirchliche Partnerschaften, Dialog mit anderen Religionen sowie Information und Beratung in Weltanschauungsfragen zu Verfügung.







