
© Ök. FriedensDekade, Olaf Warburg
FriedensDekade ermutigt zum Engagement für Frieden - „couragiert widerständig“
veröffentlicht 03.02.2026
von Rita Haering
Das Jahresmotto „couragiert widerständig“ der FriedensDekade 2026 will Zeichen für Freiheit setzen und dazu ermutigen, aus der Logik von Angst und Gewalt auszubrechen.
Kriege und Gewalt in dieser Welt erschüttern auch viele Menschen in Hessen und Nassau. Zivilgesellschaftliche Akteure, die sich für Menschenrechte, Recht und Gerechtigkeit einsetzen, verlieren weltweit immer mehr Freiräume und werden in vielen Staaten unterdrückt. Gerade in dieser Zeit der Unsicherheit ist es besonders wichtig, Wege zum Frieden zu suchen, für Frieden zu beten. Dazu ermutigt auch die nächste Friedensdekade vom 08. bis 18. November 2026 mit dem Motto: „couragiert widerständig“.
Angebote zum Mitmachen
Die FriedensDekade will Einzelne, Gemeinden und Gruppen ermutigen, neu innehalten, sich zu vernetzen und zu stärken für einen langen Atem. Dazu bietet sie Ideen und Materialien. Traditionell bietet die App „Peace&Pray“ im Herbst tägliche Impulse. Musikalisch motiviert weiterhin das Lied „Komm, den Frieden wecken“, zu dem der Liedermacher und Pfarrer Eugen Eckert einen neuen Text für eine bekannte Melodie geschrieben hat.
Materialien - Anregungen für Gemeinden und Initiativen
Die FriedensDekade lebt von diesem Engagement und von Menschen, die Verantwortung übernehmen und Hoffnung weitergeben. Zahlreiche Materialien unterstützen eigene Ideen.
Hintergrund zur FriedensDekade
Bundesweit wird die diesjährige Friedensdekade am Mittwoch, dem 22. November 2023, um 18.00 Uhr in der Klosterkirche in Cottbus eröffnet. Die Idee zur FriedensDekade stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Dort hatte der „Interkirchliche Friedensrat“ die Friedenswoche eingeführt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. In West- und Ostdeutschland wurde die Idee gleichzeitig im Jahre 1980 aufgenommen und auch im wiedervereinigten Deutschland weiterentwickelt. Die FriedensDekaden haben zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in Gemeinden und Kirchen wesentlich beigetragen. Das Erkennungszeichen der Ökumenischen FriedensDekade ist das Symbol “Schwerter zu Pflugscharen”, das seit 1983 als Logo verwendet wird. Es steht für eine Umwandlung von aggressiven Auseinandersetzungen zum friedlichen Miteinander. Das Zeichen entstammt der alten biblischen Zukunftsvision: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Micha 4,3)
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