
© Kathrin Werner, MDHS
Förderung von Klimaprogrammen für den Nachbarschaftsraum
veröffentlicht 31.10.2025
von Maxi Kullmann
Bis zu zehn Nachbarschaftsräume werden gesucht, die mit fachlicher Unterstützung ihr eigenes Klimaprogramm umsetzen möchten. Die Fördersumme beträgt bis zu 10.000 € pro Nachbarschaftsraum – für konkrete Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität, Ernährung, Beschaffung sowie Bildung und Kommunikation. Interessierte können sich weiter bewerben.
Gesucht werden bis zu 10 Nachbarschaftsräume, die in Sachen Klimaschutz gezielt voranschreiten möchten. Mit fachlicher Unterstützung sollen eigene Klimaprogramme mit Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden, um im Anschluss Treibhausgasemissionen möglichst effizient zu reduzieren.
Die Klimaprogramme sollen konkrete Maßnahmen in den Bereichen Beschaffung inkl. Ernährung, Energie, Mobilität sowie Bildung und Kommunikation, analog zu den Inhalten des EKHN-Klimaschutzgesetzes enthalten, wobei eigene bedarfsgerechte Schwerpunkte gesetzt werden können.
Die Umsetzung der Maßnahmen der Klimaprogramme werden mit bis zu 10.000 Euro pro teilnehmendem Nachbarschaftsraum gefördert werden.

© Kathrin Werner
Beispiele für mögliche Maßnahmen:
- Energie: Fachberatung zum Energiesparen für Nutzer*innen.
- Mobilität: Anschaffung von E-Bikes, Installation von E-Ladensäulen, sichere Fahrradabstellmöglichkeiten, Fahrgemeinschaften, Kooperationen mit dem Sozialraum.
- Beschaffung: Einkauf von nachhaltigen Produkten, Recyclingpapier, klimagesunde Ernährung, Müllreduktion.
- Bildung und Kommunikation: Gemeindefeste, Jugendarbeit, Klima und Nachhaltigkeit in den Gottesdienst integrieren, Veranstaltungen mit thematischen Schwerpunkten.
Interessierte Nachbarschaftsräume können sich weiterhin bewerben. Schnell sein lohnt sich! Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (bitte digital) mit dem Betreff „Klimaschutz konkret – Klimaprogramme für den Nachbarschaftsraum “ an Dorothee Becker .
Bitte beachten Sie: Förderanträge und Rechnungen, die nach dem 27. Mai 2026 eingehen, können erst wieder ab dem 15. August 2026 bearbeitet werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
Maxi Catharina Kullmann
Projektreferent Projekt Klimaschutzplan 2026 - 2031
Dorothee Becker
Sekretärin / Sachbearbeiterin Fachbereich Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit
Esther Haude
Projektreferent Projekt Klimaschutzplan 2026 - 2031
Auch interessant:
Das könnte dich auch interessieren

Klimafasten: Bandbreite des Lebens genießen und Ressourcen schonen
Klimafasten ist eine ökumenische Aktion in der Fasten‑ und Passionszeit. Sie lädt dazu ein, den eigenen Alltag bewusster, ressourcenschonender und gerechter zu gestalten. Sie ermutigt dazu, Gewohnheiten zu überdenken und Schritte für ein klimafreundliches Leben auszuprobieren.

Bündnis fordert sozial gerechte Verkehrswende
Supermärkte, Arztpraxen, Schulen oder Krankenhäuser sind auf dem Land teilweise nicht leicht erreichbar, vor allem für Menschen mit niedrigem Einkommen. Das soll sich ändern, fordert das "Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Hessen", zu dem auch die EKHN gehört.

Best Practice: Mit Solarstrom bringt der Bürgerbus Seniorinnen und Senioren ans Ziel
Gerade für Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum können Arzttermine, Einkäufe oder kleine Ausflüge zur Herausforderung werden. Ein Bürgerbus schafft hier wichtige Mobilität und stärkt die Teilhabe. Im Nachbarschaftsraum Hoher Vogelsbergkreis fährt das Altenschlirfer „Busje“ nun sogar mit Sonnenenergie – ermöglicht durch ein Förderprogramm der EKHN, für das weiterhin Projekte eingereicht werden können.
