
© gettyimages, abu hanifah
Kollekte online
veröffentlicht 26.05.2025
von Peter Bernecker
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Informationen zu den Kollektenempfänger*innen:
22.03.2026 / Judika
(A) Für die Jugendmigrationsdienste
Die Jugendmigrationsdienste der Diakonie Hessen begleiten junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte im Alter von 12 bis 27 Jahren beratend und unterstützend. Sie arbeiten eng mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursanbietern, Jugendhilfeeinrichtungen und Behörden zusammen. Viele Kinder und Jugendliche mit Migrations- oder Fluchthintergrund brauchen verlässliche Menschen, die ihnen Halt und Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen. Ihre Lebenswelt ist oft von großen Herausforderungen geprägt: Schwierigkeiten in der Schule, Benachteiligungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie schwierige Familien- und Wohnsituationen. Häufig kommen traumatische Erfahrungen aus Krieg und Flucht hinzu. In den Gruppenangeboten lernen die Jugendlichen gemeinsam, fühlen sich angenommen und erleben Zugehörigkeit, die ihnen Kraft und Zuversicht für ihren weiteren Weg schenkt.

© pixabay.com/StockSnap
(B) Für die Stiftung „Für das Leben“
Wenn Familien durch die Geburt eines Kindes in Not geraten, kann mit Geldern der kirchlichen Stiftung für das Leben unterstützt werden. In den Beratungsstellen der Diakonie Hessen werden entsprechende Anträge entgegengenommen. Gelder der Stiftung kommen dann zum Zuge, wenn die staatliche Förderung endet. In einer Wohngruppe werden alleinerziehende Mütter und Väter in ihrem Alltag unterstützt. Die spezielle Begleitung stärkt das Vertrauen zwischen Elternteil und Kind. Die pädagogische Kompetenz wird angeleitet. Die Stiftung unterstützt gern Angebote anderer Institutionen, die mit Freizeiten oder offenen Mütter/KindTreffs die Kommunikation zwischen Bezugspersonen und Kindern unter 3 Jahren fördern. Die Stiftung unterstützt nur im Bereich der EKHN. Stiftungsorgan ist der Vorstand, der von der Kirchenleitung berufen wird.

© Silviu on the street/pixabay.com
3. April 2026 / Karfreitag
Für die christlich-jüdische Verständigung (ImDialog)
ImDialog ist der evangelische Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau. Er fördert diesen Dialog in Kirche, Gemeinde und Bildungseinrichtungen zum Beispiel durch Publikationen, Tagungen und Wanderausstellungen und er unterstützt Menschen und Organisationen, die sich für die christlich-jüdische Verständigung in Deutschland und in Israel einsetzen. In Israel wird z. B. das Leo-Baeck-Bildungszentrum in Haifa unterstützt, das sich um interreligiöse Begegnungen bemüht und sich für Gleichberechtigung in der Gesellschaft einsetzt. ImDialog fördert auch das Studienprogramm „Studium in Israel“ für junge christliche Theolog*innen aus Deutschland. Sie können dort während eines Studienjahrs in Jerusalem auf vielen Ebenen Erfahrungen im christlich-jüdischen Dialog machen. ImDialog greift damit auch ein Anliegen der EKHN auf: Das gemeinsame Engagement von jüdischen und christlichen Menschen für ein Einander-Begegnen und eine bessere Welt.

© Hans Georg Vorndran / fundus.media
5. April 2026 / Ostersonntag
Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken
Durch die Arbeit für, von und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) erfahren sich junge Menschen als lebendiger Teil der evangelischen Kirche. Sie können sich in Kirchengemeinden, Dekanaten, Werken und Verbänden engagieren, mit Gleichaltrigen austauschen und Partizipation erproben. Die Kinder und Jugendlichen werden in ihren Lebensperspektiven ernst genommen und darin bestärkt, ihren Glauben weiterzuentwickeln. Sie erfahren Gemeinschaft und erhalten Orientierung für ihr eigenes Leben. Seminare, Freizeiten und vielfältige Veranstaltungen stehen allen jungen Menschen unabhängig von der Konfession offen. Die Arbeit fördert Vielfalt und Akzeptanz in der Gesellschaft. Die Kollekte wird für konkrete Projekte verwandt, sie verbleibt zu 50 % im Dekanat und unterstützt zu 50 % die Arbeit folgender Werke und Verbände: Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM), Entschieden für Christus (EC), Evangelisches Jugendwerk (EJW) und Verband Christlicher Pfadfinder*innen.

© Hannah Nelson

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