
© Medienhaus (mit KI erstellt)
Kollekte online
veröffentlicht 27.04.2026
von Peter Bernecker
Hier finden Sie Informationen zu den Empfänger*innen der Kollekten und die Möglichkeit, online Ihre Kollekte einzulegen.
14. Mai 2026 / Himmelfahrt
Für die Evangelische Weltmission (Missionswerke EMS und VEM)
Bildung ist ein wertvoller Schlüssel – sie öffnet Türen zu einem selbstbestimmten Leben, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und trägt zu einem friedlichen Miteinander bei. Doch weltweit bleibt rund 260 Millionen Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung verwehrt – besonders in Krisen- und Konfliktregionen. Gerade dort, wo staatliche Strukturen schwach sind, übernehmen Kirchen und Gemeinden Verantwortung. Auch unsere Partnerkirchen in der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) setzen sich mit großem Engagement für schulische und berufliche Bildung ein – besonders für Mädchen, Frauen und benachteiligte Kinder. Sie betreiben Kinderheime, Schulen und Ausbildungszentren, oft über religiöse Grenzen hinweg. Für die Kirchen der Vereinten Evangelischen Mission ist Bildung Ausdruck gelebter Nächstenliebe. In ihren zahlreichen Bildungseinrichtungen fördern sie insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche und ermöglichen ihnen Chancen auf eine bessere Zukunft.

© EMS/Lohnes
17. Mai 2026 / Exaudi
Für die AG Hospiz der EKHN
Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz in der EKHN ist ein Zusammenschluss von ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen auf unserem Kirchengebiet in evangelischer Trägerschaft. Die Begleitung Sterbender, ihrer Angehörigen und Trauernder gehört zu den Aufgaben der Kirche in der Nachfolge Christi. Die AG Hospiz in der EKHN widmet sich in besonderer Weise diesem Anliegen und unterstützt die Arbeit der Hospizdienste, damit sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleitet werden und in der schwierigen Abschiedssituation Halt und Trost erfahren. Hierfür müssen die Hospizbegleiter*innen gut ausgebildet sein und sich kontinuierlich weiter fortbilden. Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz ermöglicht den Ehrenamtlichen die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, wie den Arnoldshainer Hospiztagen, und unterstützt die Hospizdienste finanziell in den Bereichen, die nicht von den Krankenkassen gefördert werden.

© Tobias Frick / fundus.media.de
31. Mai 2026 / Trinitatis
(A) Für die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Die Nieder-Ramstädter Diakonie möchte klimafreundlicher werden, steht aber vor einer großen Herausforderung: Wie kann nachhaltige Verantwortung mit knappen Mitteln gelingen? Die Einrichtung begleitet an über 50 Orten rund 3.800 Menschen mit und ohne Behinderung liebevoll durch ihren Alltag. Engagierte Mitarbeitende haben kreative Ideen gesammelt, wie Energie gespart werden kann. Diese werden nun Schritt für Schritt verwirklicht: Heizungen und Beleuchtung werden modernisiert, umweltschonende Fahrzeuge angeschafft und Gebäude besser gedämmt. Die Kollektenmittel helfen dabei, diese wertvollen Veränderungen trotz begrenzter Mittel umzusetzen. Alle Menschen in den Einrichtungen profitieren davon und leben in einer gesünderen Umgebung. Die NRD geht gerne mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und herzliche soziale Arbeit perfekt zusammenpassen.

Getty Images / Wirestock
31. Mai 2026 / Trinitatis
(B) Für die Adalbert Pauly-Stiftung
Armut bedeutet nicht nur finanzielle Not, sondern auch soziale Ausgrenzung und gesundheitliche Belastungen. Besonders Kinder erleben Mangel und Verzicht. Die Adalbert Pauly-Stiftung setzt hier an: sie ermöglicht benachteiligten Familien dringend benötigte Erholungskuren. Eine Mutter-Kind-Kur schenkt erschöpften Müttern und Vätern Zeit zum Krafttanken und hilft, belastende Strukturen zu durchbrechen. Individuelle Therapiepläne umfassen medizinische Behandlungen, Physiotherapie, Entspannungsangebote sowie Unterstützung für die Eltern-Kind-Beziehung. Pädagogische Kinderbetreuung und schulbegleitender Unterricht sorgen für eine sorgenfreie Auszeit. Spezialisierte Angebote helfen Alleinerziehenden oder Eltern mit chronisch kranken Kindern. Auch Ferienreisen für Kinder und Jugendliche fördern Gemeinschaft, Selbstvertrauen und Teilhabe. So wachsen Gesundheit, Resilienz und die Chance auf eine gerechtere Zukunft.

© Walter Müller-Wähner / EVLKS / fundus.media
31. Mai 2026 / Trinitatis
(C) Für die Stiftung Scheuern
Die Stiftung Scheuern plant am Standort Nassau bauliche Maßnahmen, um größtmögliche Barrierefreiheit zu schaffen und die persönliche Mobilität der Bewohner*innen nachhaltig zu verbessern. Immer mehr Menschen sind dauerhaft auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen – nicht nur im Alter, sondern auch aufgrund von Behinderungen. Das Gelände muss daher an diese Bedürfnisse angepasst werden. Geplant sind der Abbau von u. a. hohen Bordsteinen, die Schaffung von Ruhezonen bei Wegen bergan sowie das Abflachen steiler Wege. Auch Familien mit Kinderwagen, die das Gelände gerne nutzen profitieren davon und tragen zur Inklusion bei. Aus den Kollektenmitteln soll das Projekt mitfinanziert werden, um die Eigenanteile der Stiftung zu reduzieren. So können frühzeitig und in einzelnen Schritten Maßnahmen umgesetzt werden. Das Projekt wurde bewusst so gestaltet, dass die einzelnen Schritte des Barriereabbaus nacheinander ausgeführt werden können.

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