
© Volker Rahn
Biografie von Propst Oliver Albrecht
veröffentlicht 21.05.2024
von Online-Redaktion der EKHN
Oliver Albrecht war Propst für Rhein-Main in der EKHN. Im Januar 2026 ist er aus diesem Dienst verabschiedet worden.
Oliver Albrecht war seit 2015 Propst für Rhein-Main am Dienstsitz in Wiesbaden. In seinen Verantwortungsbereich gehörten rund 450 Pfarrerinnen und Pfarrer in etwa 230 Kirchengemeinden mit knapp 400.000 Kirchenmitgliedern.
Im Rahmen seiner Wiederwahl hatte Oliver Albrecht das wichtige Zusammenspiel von Vertrautheit und der Suche nach neuen Wegen hervorgehoben. So brauche die Kirche bei den bevorstehenden Herausforderungen in der Kirche Mut, Altes hinter sich zu lassen. Gleichzeitig dürften Traditionen nicht einfach abgebrochen werden, sondern müssten sich auch im neu Entstehenden wiederfinden.
Als Propst für Rhein-Main ist Oliver Albrecht am 25. Januar 2026 in Frankfurt am Main aus seinem Dienst verabschiedet worden.
Lebensstationen des Propstes Oliver Albrecht
Oliver Albrecht wurde 1962 in Frankfurt geboren. Er studierte evangelische Theologie in Bethel und Heidelberg. Zudem absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer. 1989 bis 1991 arbeitete er als Vikar in der Offenbacher Luthergemeinde. Von 1992 bis 1995 war er in Niedernhausen im Taunus Pfarrvikar. Danach übernahm er bis 2010 die Pfarrstelle im gleichen Ort. Hier entwickelte er das Projekt „Gemeindeaufbau in der Volkskirche“. 2011 wurde er zunächst zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Idstein gewählt, ein Jahr später dann zum Dekan. Albrecht war daneben Beauftragter für Erwachsenenbildung des Dekanats sowie Inhaber der Profilstelle Bildung. 2010 versah er zudem die Profilstelle „Evangelische Identität“.
Dabei förderte er beispielsweise die Entwicklung von Schulungsangeboten für Kirchenvorstände sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Ziel, sie in Glaubensfragen zu stärken. Aus seinem EKHN-weiten Engagement in der Prädikantenausbildung ist das Lehrbuch „Lebensthemen“ entstanden. Im November 2014 wurde er dann in das Propstamt gewählt, das er im April 2015 antrat.
2026 kehrte er ins Gemeindepfarramt zurück.
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