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Wort Hoffnung in bunten Farben

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Was wird das neue Hoffnungs-Wort?
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Deutschland auf der Suche nach dem Hoffnungswort 2027

veröffentlicht 07.09.2026

von Online-Redaktion der EKHN

Das ökumenische Netzwerk „Eine Erde“ sucht das Hoffnungswort 2027. Es soll ein zuversichtliches und ermutigendes Gegengewicht zur Krisensprache werden. Menschen in ganz Deutschland sind ab jetzt eingeladen, ihr Hoffnungswort einzureichen. Auch im Religionsunterricht kann es entdeckt werden.

Hoffnungswort im Religionsunterricht

Der Unterrichtsentwurf „Hoffnungswort – Doppelstunde für den Religionsunterricht in der Oberstufe“ zeigt, wie Schülerinnen und Schüler das neue Hoffnungswort entdecken und reflektieren können.

Download des Unterrichtsentwurfes (PDF)

Sprache prägt, wie wir die Welt sehen und wie wir handeln. In einer Zeit, in der Klimakrise, Kriege und wirtschaftliche Unsicherheit die öffentliche Debatte bestimmen, regt das bundesweite ökumenische Netzwerk „Eine Erde“ den Fokus auf Hoffnung und Zuversicht.

So zeigen Studien der Leuphana Universität Lüneburg und der Ruhr‑Universität Bochum, dass die Zustimmung der Bevölkerung zu wirksamen Klimaschutzmaßnahmen deutlich höher ist, als von der Politik angenommen. Genau hier knüpft die neue Aktion an: Das Netzwerk ruft Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ein Hoffnungswort einzureichen – als Gegengewicht zur Krisensprache.

Der Auftakt fällt auf den Beginn der ökumenischen Schöpfungszeit am 1. September. Einsendeschluss für das „Hoffnungswort 2027“ ist der 31. Mai 2027. Astrid Hake, Leiterin des Projekts Hoffnungswort, erklärt: „Wir hören täglich, wie schlecht es um die Welt steht. Dabei zeigen die Fakten: Vieles gelingt bereits, und noch mehr ist möglich, wenn wir es gemeinsam anpacken. Mit dem Hoffnungswort wollen wir dieser Zuversicht eine Stimme geben – und deutlich machen, dass insbesondere auch die Kirchen und die deutsche Ökumene ein Ort der Hoffnung sind.“ Gerade der christliche Glauben motiviere alle Gläubigen „zum sorgsamen Umgang und Schutz der Natur und der (Mit)schöpfung“, heißt es in einer Mitteilung des Netzwerks “Eine Erde”, zu dem auch die EKHN und EKD gehören.

So funktioniert die Aktion

  • Wort einreichen: Jede und jeder Interessierte kann ein Wort mit kurzer Begründung über das Formular einreichen.
  • Jurywahl: Eine Jury aus Sprach‑ und Transformationsexpert:innen sowie Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen wählt das „Hoffnungswort 2027“ aus.
  • Verkündung: Die feierliche Auszeichnung findet am 4. Oktober 2027, dem Abschluss der Schöpfungszeit, statt.
  • Preis: Die einreichende Person des ausgewählten Wortes wird geehrt und erhält einen Preis.
  • Sichtbarkeit: Das gekürte Wort begleitet anschließend als Jahresmotto die Arbeit von „Eine Erde“ und erscheint als Leitwort im Kalender „Schöpfungszeit“.

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