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Segen ganz praktisch

© Mathilde Kohl

Wer sich bewusst segnen lässt, kann erleben, wie sich Dinge verändern. Manche Menschen spüren den Segen als Schutz oder Ermutigung, andere als Freude oder Kraft in schwerer Zeit. Viele Menschen erleben nach einem Segen eine intensivere Beziehung zu Gott. Die Worte des Segens bewirken etwas Positives, das wir Menschen nicht selbst machen können. Ein Segen schließt das eigene Zutun, das eigene Bemühen nicht aus, aber gesegnete Menschen erfahren: Es gibt etwas Größeres als die eigenen Anstrengungen.

Weil er so wichtig ist, ist der Segen ein fester Bestandteil eines jeden Gottesdienstes. Viele Menschen aber erfahren: Was ihnen persönlich als Einzelnem gespendet wird, spricht sie stärker und unmittelbarer an als das, was allen oder vielen zur gleichen Zeit erteilt wird. Der gottesdienstliche Abschlusssegen ist deswegen beileibe nichts Minderwertiges. Aber der allgemeine Segen im Gottesdienst und die Einzelsegnung können sich gegenseitig ergänzen und bereichern.

Es gibt verschiedene Formen, wie der Segen gesprochen werden kann: Der Segnende kann zum Beispiel den Segen mit erhobenen, offenen Händen sprechen, die Hände auf den Kopf des Segensempfängers legen oder ein Kreuzzeichen über dem Empfänger des Segens machen. Auch andere Formen des Segnens sind möglich. Was sie häufig eint: Sie verbinden eine gesprochene Zusage und eine Geste. Doch weder die Form des Segnens noch die Wortwahl ist entscheidend, sondern seine biblische Fundierung. Der Segen Gottes ist nichts, was man einmal empfängt und dann fest in der Tasche hat. Der Segen zur Taufe, zur Konfirmation oder Hochzeit eröffnet einen Dialog - mit Gott. Segen erfahren wird letztlich nur, wer in diesem Dialog bleibt.

Segnen dürfen übrigens nicht nur Pfarrerinnen und Pfarrer - alle Christen können anderen Menschen Gottes Segen zusprechen. "Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein", heißt es in der Geschichte von Abraham (1. Mose 12, 2). Mit diesen Worten fordert Gott jeden von uns direkt auf, zum Segen für andere Menschen zu werden und damit zum Boten seiner Liebe. Denn Gott will, dass wir den empfangenen Segen mit anderen teilen. Und zwar nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern auch im Alltag. Das können wir, indem wir anderen Menschen Gutes zusprechen. Gute Worte, die Gott in schöne und schwierige Situationen mit hineinnehmen. Dazu gehört auch, andere wertzuschätzen, sie zu loben, zu umarmen, sich Zeit für jemanden zu nehmen. Anderen einen Gefallen zu tun, für jemanden zu beten. Wenn Sie Dinge tun und aussprechen, die von Herzen kommen, wird es Ihr Herz verändern. - Probieren Sie es aus!

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Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Galater 6, 2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / ekely

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