
© Getty Images, peopleimages
Die Gründung des heutigen Mitgliedvereins der Diakonie Hessen im Jahr 1850 wurde durch eine Rede des Theologen Johann Hinrich Wichern auf dem ersten Evangelischen Kirchentag 1848 in Wittenberg angeregt.
Der Evangelische Verein für Innere Mission Frankfurt ist Träger von sozialen und diakonischen Einrichtungen für alte Menschen, Menschen mit Behinderungen oder im Wachkoma, Suchtkranke oder Wohnungslose, Prostituierte oder Kinder und Jugendliche. Dem Verein gehören etwa das Hufeland-Haus im Stadtteil Seckbach, das Haus am Urselbach in Oberursel, die Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz in Gelnhausen oder die Stiftung Waldmühle in Mühlheim, Frankfurt und Darmstadt. Zudem betreibt der Verein mit dem Bildungszentrum für Pflege im Hufeland-Haus eine eigene, staatlich anerkannte Schule und unterstützt mit seiner Organisations- und Qualitätsberatung auch andere Einrichtungen.
Kirchenpräsidentin Dr. Christiane Tietz wird in dem Dankgottesdienst am 22. November um 16 Uhr in der Alten Nikolaikirche die Festpredigt halten. Anschließend findet ein Empfang in der Evangelischen Akademie Frankfurt mit geladenen Gästen statt.
© epd: epd-Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dienen hier ausschließlich der persönlichen Information. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere ihre Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Speicherung in Datenbanken sowie jegliche gewerbliche Nutzung oder Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.
Das könnte dich auch interessieren

Freiraum hinter Gittern: „Wenn es die Seelsorge nicht gäbe, müsste man sie erfinden“
Moderne Justizvollzugsanstalten versuchen, durch lückenlose Kamerabeobachtung jeden Winkel im Blick zu behalten. Zwischen notwendiger Sicherheit und Disziplin wird eines zu einem besonders hohen Gut: menschlicher Freiraum. Das nimmt die Jahrestagung der evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in den Blick, die heute im hessischen Hünfeld beginnt.

Guide & Kurse: Über Glauben sprechen – leichter als gedacht
Viele Menschen möchten heute wieder besser verstehen, was christlicher Glaube bedeutet und darüber ins Gespräch kommen. Digitale Angebote wie das neue „Ateliers des Glaubens“ oder der Glaubens-Guide helfen dabei, Glaubensthemen verständlich zu erklären, Wissen aufzufrischen und auch komplexe Fragen wie Trinität oder Pfingsten nachvollziehbar zu beantworten.

Haltung, Reform, Fördertöpfe, Maßnahmen: So kann Inklusion gelingen
Lucas Zehnle liebt Volksfeste, ist ein Sport-Ass und Rollstuhlfahrer. Eine Video-Serie von Indeon zeigt, welchen Hürden er noch begegnet. Bestehende Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen sollen durch die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes abgebaut werden. Ist das wirklich so? Und welche Fördertöpfe stehen für Kirchengemeinden bereit, die inklusiver werden wollen?
