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Erntedank

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Das Erntedankfest ist ein bedeutendes Ereignis in der evangelischen Kirche, bei dem Christinnen und Christen Gott für die Ernte danken und gleichzeitig ihre Verbundenheit zur Natur feiern. Traditionell werden die Altäre in den Kirchen zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt.
Der Termin für Erntedank ist in der Regel der erste Sonntag im Oktober, aber die Nachbarschaftsräume und Gemeinden haben auch die Freiheit, einen anderen Termin zu wählen. In Weinbaugebieten wie Rheinhessen fällt der Termin oft erst Ende Oktober, nach Abschluss der Traubenlese.

Die geschmückten Altarstufen mit Kürbissen, Pflaumen, Trauben und Getreideähren symbolisieren das Geschenk der Ernte. Es erinnert daran, dass Menschen auf die Prozesse der Natur angewiesen sind. Zudem drücken Christ:innen ihr Vertrauen auf Gott aus, der diese Welt erhält und ständig neues Leben schenkt. Im Gebiet der EKHN sind viele Landwirt:innen und Winzer:innen nach wie vor direkt von einer guten Ernte abhängig. Die zunehmenden extremen Wetterlagen wie Dürre oder Starkregen können jedoch zu empfindlichen Ernteeinbußen führen. Dadurch wird die Verantwortung der Menschen deutlich, Gottes Schöpfung zu bewahren.

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