
© Diakonie Katastrophenhilfe
Zunehmend mehr zivile Opfer in der Ukraine – Bitte um Spenden
veröffentlicht 10.08.2026
von Martin Reinel / RH
In der Ukraine schlagen weiterhin Raketen ein. Immer wieder werden Zivilistinnen und Zivilisten getötet oder verletzt. Die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe leisten weiterhin Nothilfe für die Betroffenen des Krieges.
Die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen und spenden:
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
Ihr könnt auch direkt und online für die Diakonie Katastrophenhilfe spenden.
Die Menschen in der Ukraine leben in ständiger Angst. Jederzeit können an den unterschiedlichen Orten russische Raketen einschlagen. Dadurch werden viele Zivilistinnen und Zivilsten getötet, viele werden verletzt.
„Es ist ein nahezu pausenloser Krieg, den wir erleben und der sich zunehmend gegen die Zivilbevölkerung im gesamten Land richtet“, sagt Andrij Waskowycz, Büroleiter der Diakonie Katastrophenhilfe in der Ukraine. „Odessa, Dnipro, Charkiw oder Kyjiw: Vor allem die großen Städte werden täglich zum Angriffsziel, um weite Teile der Bevölkerung nicht nur physisch, sondern auch psychisch zu treffen."
Die Partner mehrerer evangelischer Hilfsorganisationen sind vor Ort, um die betroffenen Menschen zu unterstützen.
1. Diakonie Katastrophenhilfe leistet Nothilfe
Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe leisten weiterhin Nothilfe. Vor allem frontnahe Ortschaften und Sammelzentren für intern Vertriebene erhalten die Hilfe. Auch psychosoziale Unterstützung wird angeboten, damit vor allem Mütter und ihre Kinder das Leben im traumatischen Kriegsalltag bewältigen können.
2. Das Gustav-Adolf-Werk hilft mit Ferienaufenthalt für ukrainische Kinder und weiteren Maßnahmen
Um externe Video-Inhalte wie YouTube anzuzeigen, benötigen wir Ihre Einwilligung. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist ebenso aktiv und hilft ukrainischen Kriegsopfern vor allem in den angrenzenden Ländern. Die EKHN empfiehlt, auch das GAW zu unterstützen. Denn dieses evangelische Werk hat beispielsweise 19 ukrainische Kindern ermöglicht, neue Kraft im CVJM Feriendorf in Herbstein zu schöpfen. Zudem bringt das GAW mit weiteren Maßnahmen Hilfe für Ukrainer:innen auf den Weg. Mit Unterstützung der polnischen Partnerkirche sowie der lutherischen Partner in der Ukraine wurden Hilfstransporte organisiert. Durch die Spenden an das GAW kann beispielsweise der Pfarrer in Odessa Lebensmittel für Bedürftige kaufen. Oder: Zusammen mit der evangelischen Flüchtlingshilfe Langgöns (Landkreis Gießen) brachte das GAW sechs tragbare Stromgeneratoren in die Ukraine, in die Nähe von Kiew.
3. Auch "Brot für die Welt" leistet aktiv Hilfe
Brot für die Welt fördert aktuell 15 lokale Partnerorganisationen in der Ukraine, die unter anderem zu geschlechtsspezifischer Gewalt, HIV-Prävention oder psychosozialer Betreuung arbeiten. „Diese Probleme sind mit dem Krieg nicht verschwunden, sondern weiterhin eine enorme Herausforderung“, sagt Vitaliy Mykhaylyk, der das Rehabilitationszentrum St. Paul in Odessa leitet und von Brot für die Welt unterstützt wird. „Hunderttausende Soldaten wurden verletzt oder getötet. Das reißt tiefe Wunden in Familien und verstärkt gesellschaftliche Probleme“, sagt Mykhaylyk und beklagt fehlende Kapazitäten. „Wir bilden Freiwillige fort und stärken sie, um Erschöpfungssyndrome frühzeitig zu erkennen und Burnout vorzubeugen. Viele Helfer:innen haben ihre Belastungsgrenze längst erreicht.“
4. EKHN Flüchtlingsfonds unterstützt Gemeinden und Dekanate
Millionen Menschen sind vor dem Krieg in der Ukraine auf der Flucht. Die EKHN hat seit Beginn des Ukrainekriegs erhebliche Mittel bereitgestellt und damit den „EKHN Flüchtlingsfonds zur Unterstützung einer Aufnahme- und Willkommenskultur für Flüchtlinge im Raum der EKHN“ ausgebaut. Mit diesem Programm werden neben der professionellen und unabhängigen kirchlichen und diakonischen Flüchtlingsberatung auch Projekte in Kirchengemeinden und Dekanaten gefördert, die sich für eine Willkommens- und Aufnahmekultur für Flüchtlinge vor Ort einsetzen. Der EKHN-Flüchtlingsfond besteht seit 2015.
Kirchengemeinden, Dekanate, regionale Diakonische Werke (rDW) und Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Hessen im Kirchengebiet der EKHN erhalten auf Antrag Unterstützung für Projekte vor Ort und Aktionen zugunsten von Geflüchteten.
Spenden sind nötig und dringend erbeten
Jede:r kann den Flüchtlingsfonds der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit einer eigenen Spende unterstützen und damit mehr Hilfe für Geflüchtete von Gemeinden und Einrichtungen möglich machen:
Spendenkonto Flüchtlingsfonds EKHN
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Bank: Evangelische Bank
IBAN: DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Hilfe Ukraineflüchtlinge
Die Internetseite „Menschen wie wir“ informiert über Hilfe für Flüchtlinge.
Das könnte dich auch interessieren

Spenden an seriöse Hilfsorganisationen und Aktionen
Große evangelische Hilfsorganisationen wie "Brot für die Welt" oder die "Diakonie Katastrophenhilfe" leisten Unterstützung, wo die Not der Menschen groß ist. Dafür braucht es Spenden. Aber auch lokale kirchliche Initiativen bitten um Spenden, wenn die Jugendarbeit besser finanziert oder das Kirchendach repariert werden muss.


