
© gettyimages, zubada
Festliche Weihnachtslieder zum Mitsingen - mit Noten und Hörbeispielen
veröffentlicht 27.11.2025
von Rita Haering
Weihnachtslieder gehören einfach dazu: Sie schaffen Stimmung, wecken Erinnerungen und bringen Menschen zusammen. Ob ‚Tochter Zion‘ oder ‚Stille Nacht‘ – mit Noten und Hörbeispielen wird Mitsingen und Musizieren ganz leicht.
Unterschied zwischen Advents- und Weihnachtsliedern
Im Evangelischen Gesangbuch sind Advents- und Weihnachtslieder bewusst getrennt aufgeführt: Adventslieder bereiten auf die Ankunft Christi vor, Weihnachtslieder feiern seine Geburt. Viele Menschen verbinden mit diesen Liedern tiefe Emotionen und Erinnerungen – deshalb kann jede und jeder auf die innere Stimme hören und sie jederzeit singen, wenn es sich persönlich stimmig anfühlt.
Singen macht glücklich – das bestätigen Studien: Wer singt, Musik hört oder selbst musiziert, stärkt sein Wohlbefinden und seine seelische Gesundheit. Die Advents- und Weihnachtszeit bietet dafür besonders viele Gelegenheiten. Klassiker wie „O du fröhliche“, „Stille Nacht“ oder „Tochter Zion“ schaffen festliche Atmosphäre und erzählen zugleich von der Geburt Christi und ihrer Bedeutung.
Viele dieser beliebten Weihnachtslieder stehen im Evangelischen Gesangbuch und lassen sich auch zu Hause anstimmen – vielleicht mit Gitarre oder einem anderen Instrument. Wer sich nach längerer Pause unsicher fühlt, findet hier Unterstützung: Das Zentrum Verkündigung stellt Aufnahmen bereit, die zum Mitsingen einladen. Bei langen Liedern gibt es eine Auswahl an Strophen, bei kürzeren sind meist alle eingespielt.
Für Singstimme und Instrumente bietet die Reihe „Töne“ zudem Noten an – ein- oder mehrstimmig, passend für ein Ständchen, die Hausmusik oder den Gottesdienst. So wird gemeinsames Musizieren in der Weihnachtszeit ganz einfach.
Aus der Reine "Töne": Ein- und mehrstimmige Noten für Weihnachtslieder
Weihnachs- und Adventslieder zum Hören und Mitsingen
Lieder, die Ohren und Augen erfreuen
Neben den Hörbeispielen laden auch kurze Video-Formate dazu ein, sich auf Advents- und Weihnachtslieder einzustimmen. Die Shorts sind in Kooperation mit dem Zentrum Verkündigung der EKHN und der Social-Media-Redaktion der EKHN entstanden.
Um externe Video-Inhalte wie YouTube anzuzeigen, benötigen wir Ihre Einwilligung. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Fachbereich Kirchenmusik
Landeskirchenmusikdirektor Stefan Küchler
Quelle:
Zentrum Verkündigung der EKHN
Das könnte dich auch interessieren

Epiphanias: Was wir am 6. Januar feiern und warum der Tag so wichtig ist
Am 6. Januar steht im evangelischen Kirchenjahr "Epiphanias" im Mittelpunkt – das Fest der Erscheinung Christi. Es erinnert an die Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern nach Bethlehem folgten. In der katholischen Tradition ist dieser Tag als Dreikönigstag bekannt, eine Bezeichnung, die im allgemeinen Sprachgebrauch weit verbreitet ist. Epiphanias markiert zugleich das Ende der Weihnachtszeit und macht sichtbar, wie Gott in der Welt erfahrbar wird. Bis heute ziehen vielerorts Kinder als Sternsinger von Haus zu Haus und bringen Segen in die Familien.

Die Rauhnächte: Zwölf heilige Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig – christliche Exerzitien neu entdecken
Die Rauhnächte gelten seit Jahrhunderten als besondere Zeit zwischen den Jahren. Viele spüren hier eine Sehnsucht nach Ruhe und Sinn. Christliche Übungen zeigen, wie diese zwölf Nächte ganz individuell zu einer Quelle von Kraft und Orientierung werden können.

