Wiesbaden zu Kolonialzeit entdecken.
Kritischer Stadtrundgang und Museumsbesuch
Im Rahmen des Black History Month Wiesbaden 2026 Veranstaltungsreihe lädt DEKASA e.V. herzlich zu einem besonderen Bildungsnachmittag ein. Gemeinsam machen wir das koloniale Erbe Wiesbadens sichtbar – und hinterfragen es aus neuen Perspektiven, auch aus afrikanischer Sicht. Stadtführung: Koloniale Spuren in Wiesbaden 13:00–14:30 Uhr · Treffpunkt Kurhaus mit Dr. Katherine Lukat (Stadtarchiv Wiesbaden) und Dr. Susanne Claußen (Evangelisches Dekanat Wiesbaden). Ein Rundgang zu Orten, Personen und Ereignissen, die zeigen, wie Wiesbaden von kolonialer Ausbeutung profitierte – und zu Stimmen, die ihn schon damals kritisch hinterfragten. Museumsbesuch & Gespräch: „Speerspitzen der Erinnerung“ 14:45–16:30 Uhr · Museum Wiesbaden, Ausstellung kolonialer Objekte aus Kamerun. Im Gespräch gibt Dr. Moris Samen (DEKASA e.V.) Einblicke in Erinnerungsperspektiven und Bedeutungen aus afrikanischer Sicht. Beide Aktionen kann man unabhängig voneinander besuchen. Alle sind willkommen – mit oder ohne Anmeldung! dekasa@hotmail.de Kommt vorbei & bringt Familie und Freund*innen mit!
Weitere Veranstaltungen in Wiesbaden
30.01.2026
Niemöller-Musical
„Welch ein Leben“ wird in der Bergkirche aufgeführt.
Wiesbaden
31.01.2026
550. Schiersteiner Vespermusik Cello-Loop
Stephan Schrader | Cello und Loopmaschine
Wiesbaden
01.02.2026
Evensong bei Kerzenlicht
Darstellung des Herrn / Lichtmess
Wiesbaden
06.02.2026
Semesterauftakt der Akademie für Ältere: Glück im Alter
"Teilhabe ermöglichen" - Themenschwerpunkt für das kommende Semester
Wiesbaden
07.02.2026
Kindergottesdienst
Wiesbaden
08.02.2026
Abendmahlsgottesdienst im ASGZ
Sexagesimä
Wiesbaden
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Eine diskriminierungsfreie Kirche - das ist das Ziel der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Dafür ist aber einiges nötig, stellte eine gemeinsame Antirassismus-Tagung im Juli 2023 fest.

Interreligiöser Dialog ist der EKHN wichtig
Dialog mit dem Judentum, Gespräche mit dem Islam, Begegnungen mit anderen Religionen haben für die EKHN eine hohe Wichtigkeit. Schon immer gab es im Gebiet der EKHN viel Bewegung und eine Vielfalt an Religionen. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben. Deshalb organisiert die EKHN Seminare und Begegnungen, gemeinsame Aktionen und theologische Gespräche.
