
Auf Zeitreise zu Abraham: Berufsschüler:innen entdecken gemeinsame Wurzeln der Weltreligionen
Schuhe aus, Nardenöl auf der Hand, Teppiche unter den Füßen: Ein Besuch im Bibelhaus Erlebnis‑Museum zeigt, dass selbst angehende Industriekaufleute, die sonst eher mit Zahlen als mit biblischen Geschichten zu tun haben, sich von der Atmosphäre im Beduinenzelt mitreißen lassen. Das Mitmach-Museum macht deutlich, wie überraschend viele Gemeinsamkeiten die drei großen Weltreligionen verbinden.

Christlich-islamischer Dialog: Ziele, Theologie und Glaubensverständnis
Nach den Kirchen sind muslimische Gemeinden die größte religiöse Gruppe in Deutschland. Die EKHN möchte einen konstruktiven interreligiösen Dialog mit ihnen. Nötig sind eine theologische Verhältnisbestimmung zum Islam und tiefgehende Gespräch über Theologie und Glaubenspraxis. Fragen der inneren Wahrheitsgewissheit werden dabei nicht ausgeklammert. Interreligiöse Begegnungen und gemeinsame Aktionen verschiedener Religionen gibt es bereits an vielen Orten.

Grundartikel der EKHN bezeugt die bleibende Erwählung der Juden
Die EKHN stellt sich gegen Antijudaismus und Antisemitismus. Der Grundartikel ihrer Kirchenordnung bekennt Blindheit und Schuld. Aber Gottes Bund mit Jüdinnen und Juden bleibt bestehen. Die Evangelische Kirche setzt sich für eine Neuorientierung des christlichen Verhältnisses zum Judentum ein und fördert den Dialog.

Kindern erklärt: Warum fasten Menschen?
Nach den Kinderfaschingsfesten beginnt für viele Christinnen und Christen die Fastenzeit. Aber auch im Islam, Judentum und Buddhismus gibt es Zeiten des Verzichts. Das Team von Religionen-entdecken erklärt Kindern, warum das Fasten für Gläubige verschiedener Religionen so wichtig ist.

Yoga und Christentum – passt das zusammen?
"Mehr Sport" gehört zu vielen Neujahrs-Vorsätzen. Deshalb lädt die Kirchengemeinde in Idstein am 19. Januar zu einem Gottesdienst mit Yoga-Elementen ein. Aber wie passen die indischen Dehn- und Atemübungen zum Christentum? Manche fragen sich sogar: Ist Yoga für Christinnen und Christen erlaubt?

Interreligiöser Dialog ist der EKHN wichtig
Dialog mit dem Judentum, Gespräche mit dem Islam, Begegnungen mit anderen Religionen haben für die EKHN eine hohe Wichtigkeit. Schon immer gab es im Gebiet der EKHN viel Bewegung und eine Vielfalt an Religionen. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben. Deshalb organisiert die EKHN Seminare und Begegnungen, gemeinsame Aktionen und theologische Gespräche.
Artikel

Kirchen, Synagogen, Moscheen: Wie der Besuch religiöser Orte den Urlaub bereichert
Reiseziele mit spiritueller Atmosphäre: Kirchen, Synagogen und Moscheen in Spanien, Italien, Israel oder der Türkei üben auf Reisende eine besondere Anziehungskraft aus. Doch was bedeuten die Hinweise an den Türen – und warum sind Gotteshäuser mehr als nur eindrucksvolle Bauwerke?

Ramadan als Anlass für interreligiösen Dialog im Alltag
Wer muslimische Kolleg:innen oder Schulfreund:innen hat, erfährt vielleicht so manches darüber, wie sie den Ramadan erleben. So kann der interreligiöse Dialog ganz persönlich und entspannt im Alltag starten – und Gemeinsamkeiten werden offenkundig. Denn Fastenzeiten kennt auch das Christentum.

Nahost im Fokus: Gewalt, Perspektivlosigkeit – und die Kraft des Dialogs
Das Heilige Land steht erneut vor großen Herausforderungen. Die jüngste Waffenruhe in Gaza brachte zunächst Erleichterung, doch die Lage im Westjordanland spitzt sich weiter zu. Andreas Goetze, Referent im Fachbereich interreligiöser Dialog, erlebte die angespannte Situation während seiner Reise hautnah. Dabei begegnete er zwei traumatisierten Gesellschaften. Er teilt seine Eindrücke und Einschätzungen im Interview - auch zum Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump.
Passende Inhalte für Engagierte

„meet2respect“ wirbt für Respekt und Verständnis
Wie kann man Hass, Diskriminierung und Vorurteilen wirksam begegnen? Das Projekt „meet2respect“ setzt genau hier an: Menschen unterschiedlicher Religionen besuchen gemeinsam Schulklassen und treten als Tandems oder Tridems – jüdisch, muslimisch, christlich – für Respekt, Dialog und gegenseitiges Verständnis ein.

ImDialog. Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen-Nassau
"ImDialog“ – so heißt der „Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen-Nassau". Er fördert in der EKHN die theologische Arbeit im Horizont des jüdisch-christlichen Dialoges und seine praktische Umsetzung in Kirche, Gemeinde und Unterricht.
Zentrum Oekumene EKHN und EKKW
Das Zentrum Oekumene stellt seine Expertise in den Bereichen Friedensarbeit und Friedensbildung, interkulturelle Bildung und Diversity, globales Lernen, nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit, internationale kirchliche Partnerschaften, Dialog mit anderen Religionen sowie Information und Beratung in Weltanschauungsfragen zu Verfügung.









