Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Ein Mann und eine Frau stehen neben einem blauen Elektroauto, das über eine Wallbox an der Hauswand geladen wird. Beide halten Ladekabel in der Hand und blicken in die Kamera.

© Peter Bongard

Alexander Böhler und Ute Flügel an der Ladestation in Westerburg
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Landeskirche fördert den Bau von Ladestationen für E-Autos

veröffentlicht 06.02.2026

von Peter Bernecker

Die Evangelische Kirche im Westerwald und das Diakonische Werk sind künftig noch nachhaltiger unterwegs: Die EKHN hat den Bau von insgesamt drei Ladestationen für E-Autos gefördert.

Künftig können Gäste und Mitarbeitende der Einrichtungen an den Standorten in Westerburg und Montabaur schnell und unkompliziert ihr Fahrzeug aufladen. Installiert sind die Wallboxen bei der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn in der Hergenrother Straße 2a in Westerburg, der Evangelischen Kirchengemeinde Montabaur (Koblenzer Straße) sowie am Gebäude in der Außenstelle der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn Vorderer Rebstock 50 in Montabaur.

Förderung für klimafreundliche Mobilität

Die Fördersumme von 10.000 Euro pro Ladestation stammt aus Förderprogramm für Klimafreundliche Mobilität der EKHN. Damit unterstützt die Landeskirche Gemeinden und kirchliche Einrichtungen beim Ausbau nachhaltiger Projekte. „Den Antrag haben die Kirchengemeinden Montabaur und Westerburg im vergangenen Jahr gestellt“, erinnert sich Ute Flügel, Kirchenvorstandsvorsitzende der Kirchengemeinde Wäller Land, zu der Westerburg inzwischen gehört. Sie freut sich über die Stationen – schließlich ist sie selbst seit sieben Jahren elektrisch unterwegs: „Ich bin von dieser Technologie überzeugt und hoffe, dass die Infrastruktur immer besser wird“, sagt sie.

Laden per Karte für Mitarbeitende und Gäste

Mit den neuen Ladestationen ist nun ein kleiner Schritt in diese Richtung gemacht. Künftig können dort die Mitarbeitenden der Kirchengemeinden und der Regionalen Diakonie (rDW) per Karte tanken; die Abrechnung zu den marktüblichen Konditionen übernimmt das rDW. „Derzeit besteht die rDW-Flotte aus zehn Fahrzeugen; in den Kirchengemeinden sind zurzeit acht Mitarbeitende in Elektrofahrzeugen unterwegs“, sagt Diakonie-Mitarbeiter Alexander Böhler. „Außerdem gibt es Karten für Gäste, die ihr Auto während des Besuchs bei uns aufladen möchten.“ 

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