Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet nach sieben Wochen am Karsamstag. Die Fastenzeit wird auch Passionszeit genannt. Die Bedeutung des Wortes zeigt, worum es geht: Der lateinische Begriff „passio“ wird mit „leiden“ übersetzt. Diese Zeit erinnert also an das Leiden Jesu – an seinen Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern, seine verzweifelten Gebete im Garten Gethsemane, den Verrat, seine Verhaftung, Verurteilung und schließlich sein Tod am Kreuz. Damit zeigt Gott, dass er an der Seite der Menschen ist, die Unrecht erleiden, die Opfer werden von Lieblosigkeit, Gewalt und Krieg.



Klimafasten: Bandbreite des Lebens genießen und Ressourcen schonen
Klimafasten ist eine ökumenische Aktion in der Fasten‑ und Passionszeit. Sie lädt dazu ein, den eigenen Alltag bewusster, ressourcenschonender und gerechter zu gestalten. Sie ermutigt dazu, Gewohnheiten zu überdenken und Schritte für ein klimafreundliches Leben auszuprobieren.

Kreuzweg neu entdecken: Hinschauen, wo es weh tut und Halt finden
Missverstanden. Verloren. Abgestempelt. Es gibt Phasen die uns richtig zu schaffen machen – Angst, Trauer oder das Gefühl, ins Abseits gestellt zu werden. Ein Kreuzweg schenkt Impulse, die helfen können, Belastungen und Leid wahrzunehmen und verarbeiten. Als Andachtsform mit langer Tradition führt er Christinnen und Christen den letzten Weg Jesu vor Augen und lädt dazu ein, das eigene Leben neben seinem zu betrachten – im Vertrauen darauf, dass ihm kein menschliches Leid fremd ist.

Passionsoratorien - ein musikalischer Schatz
Die Erzählung hinter den Passionsoratorien ist höchst dramatisch und inspiriert bis heute Komponisten und Komponistinnen sowie Musikschaffende zu Werken über diese Zeit. So darf man sagen, dass die Passionszeit für die Kirchenmusik der Höhepunkt im Jahr ist.
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Wasser, Tee oder Suppe: Wie anspruchsvolles Fasten zur spirituellen Reise wird
Viele Menschen verzichten in der Passionszeit auf Süßigkeiten oder Medien. Die Evangelischen Kirchengemeinden Griesheim und Nied gehen einen Schritt weiter: Sie praktizieren Wasser‑, Tee‑, Suppen‑ und Smoothiefasten, also den weitgehenden Verzicht auf feste Nahrung. Pfarrerin Charlotte von Winterfeld begleitet diese intensive Fastenpraxis. Welche Erfahrungen macht sie – und was verändert sich bei den Teilnehmenden?

Ohne Karfreitag kein Christentum: Kreuz als Ort der Liebe begreifen
Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), erinnert zu Karfreitag daran, dass der Tod von Jesus Christus als Akt der Liebe und der Nähe Gottes verstanden werden kann – und dass im Verstehen seines Todes der Grund liegt, weshalb es die Weltreligion des Christentums überhaupt gibt. Tietz wird am Karfreitag, 18. April, um 10 Uhr in der Katharinenkirche in Frankfurt am Main einen Gottesdienst halten.

Gründonnerstag 2025: „Das letzte Abendmahl“ wird in Mainz lebendig
Am 17. April 2025 verwandelt sich die Mainzer Innenstadt in eine Bühne für ein bewegendes Schauspiel: Ein Team unter der Leitung von evangelisch.de bringt Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde „Das letzte Abendmahl“ als lebendige Darstellung auf die Straßen und Plätze.

Fastenzeit: Klimaschutz-Wettbewerb im Rhein-Main-Gebiet
Ab Aschermittwoch treten die Städte Wiesbaden, Mainz und Darmstadt in einem digitalen, evangelischen Klima-Wettbewerb gegeneinander an. Mit der App „HOPE – Humans on Planet Earth“ können sich die Bürgerinnen und Bürger dieser Städte beteiligen und um spannende Preise kämpfen.









