
© EKHN / Peter Bongard
Kirchenpräsidentin: „Einheit durch den Mut vieler Menschen ermöglicht“
veröffentlicht 03.10.2025
von Online-Redaktion der EKHN
Zum Tag der Deutschen Einheit erinnert Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz an den Mut der Menschen, die die Wiedervereinigung möglich gemacht haben – und an das Vertrauen, das sie getragen hat.
Am 3. Oktober 1990 wurde aus zwei deutschen Staaten wieder einer. Die friedliche Revolution und der Mut vieler Menschen machten die Wiedervereinigung möglich. Zum 35. Jahrestag hat Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz eine persönliche Videobotschaft in den sozialen Medien veröffentlicht – mit folgendem Impuls:
Wortlaut des Impulses der Kirchenpräsidentin zum 3. Oktober 2025:
„Ein geteiltes Nachkriegsdeutschland ist für die junge Generation nur noch Thema im Geschichtsunterricht. Gott sei Dank. Heute ist es selbstverständlich, durch das Brandenburger Tor zu gehen. Möglich wurde das durch den Mut vieler Menschen, die sich friedlich für die Freiheit eingesetzt haben. Wer sich mutig für etwas einsetzt, kennt aber auch die Angst vor dem Scheitern. Das ist gut, an die Worte des Psalmisten zu denken: `Du stellst meine Füße auf weiten Raum.´ Dieses Vertrauen in einen Gott, der uns zum Handeln ermutigt - das wünsche ich Ihnen und uns allen!“
Mehr über den Tag der Deutschen Einheit
Das könnte dich auch interessieren

Podcast: Helwig Wegner-Nord über die Aktualität Niemöllers
Helwig Wegner-Nord ist Texter des musikalischen Niemöller-Porträts "Welch ein Leben". Im Podcast von Conny & Kurt "Zwischen Himmel und Erde" spricht er über den spannenden Werdegang Martin Niemöllers vom U-Boot-Kommandant bis zum Kirchenpräsident.

120 Jahre Dietrich Bonhoeffer: Glaube in schwierigen Zeiten
In diesem Jahr wäre Dietrich Bonhoeffer am 4. Februar 120 Jahre alt geworden. Seine Gedanken und sein Leben geben bis heute Halt und Orientierung. Bonhoeffer‑Biografin und EKHN‑Kirchenpräsidentin Christiane Tietz würdigt, dass er sich als „Zeuge des Glaubens“ mutig gegen das NS‑Regime gestellt habe. In Fragen des Glaubens und der Theologie, bei der Suche nach persönlicher Identität sowie für gesellschaftliches und politisches Engagement hat er prägende Impulse gesetzt.

