
© ZBG
Best Practice: Mit Solarstrom bringt der Bürgerbus Seniorinnen und Senioren ans Ziel
veröffentlicht 23.02.2026
von Maxi Kullmann
Gerade für Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum können Arzttermine, Einkäufe oder kleine Ausflüge zur Herausforderung werden. Ein Bürgerbus schafft hier wichtige Mobilität und stärkt die Teilhabe. Im Nachbarschaftsraum Hoher Vogelsbergkreis fährt das Altenschlirfer „Busje“ nun sogar mit Sonnenenergie – ermöglicht durch ein Förderprogramm der EKHN, für das weiterhin Projekte eingereicht werden können.
Im Nachbarschaftsraum Hoher Vogelsbergkreis wurde im Herbst 2025 im Rahmen der Mobilitätsförderung des Zentrums Bildung und Gesellschaft ein wichtiges Projekt zur klimafreundlichen Mobilität umgesetzt: Das Altenschlirfer „Busje“ fährt nun vollständig mit Sonnenenergie.
Der Bürgerbus stärkt seit Jahren die Gemeinschaft in der Region, indem gemeinsame Fahrten organisiert und insbesondere ältere Menschen auf einer Rundstrecke abgeholt werden. Um den Beitrag zum Klimaschutz weiter auszubauen, wurde das Ziel verfolgt, das Busje künftig mit nachhaltig erzeugtem Strom zu betreiben.
Mit einer Förderung in Höhe von 10.000 Euro konnte auf der Pfarrhausgarage eine Photovoltaikanlage installiert werden. Auf beiden Seiten des Garagendachs wurden Solarmodule angebracht und ein Speicher in der Garage eingebaut. Dadurch wird das E-Busje nun zuverlässig mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen.
Das Projekt ist ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gelebte Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung. Gleichzeitig zeigt es, wie Klimafreundlichkeit und soziale Verantwortung im ländlichen Raum zusammenwirken können.

© ZBG
Eigene Idee bei Förderprogramm einreichen
Sie haben auch eine Idee zur Umsetzung einer Mobilitätsmaßnahme?
Dann beantragen Sie noch bis zum 30. April 2026 eine Mobilitätsförderung.
Alles was Sie tun müssen, ist das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (bitte digital) mit dem Betreff „Mobilitätsförderung – Klimafreundliche Mobilität praktisch umsetzen“ an Dorothee Becker dorothee.becker@ekhn.de zu senden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Diese wird so lange ermöglicht, bis die Mittel ausgeschöpft sind.
Das könnte dich auch interessieren

Klimafasten 2026 bringt zusammen: Bandbreite des Lebens genießen und Ressourcen schonen
Mitte Februar startet die Aktion "Klimafasten". Während der Fasten- und Passionszeit will die Aktion „unter dem Motto ‚So viel du brauchst‘ Anregungen geben, wie wir unseren Alltag so gestalten können, dass er sowohl dem Klima als auch einer gerechten Welt zugutekommt“, sagt Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Referent für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit im Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN.


