
© Renate Haller
Auf dem letzten Weg begleiten
veröffentlicht 21.10.2024
von Peter Bernecker
chrismon plus Hessen-Nassau spricht mit Menschen, die Sterbenden zur Seite stehen.
Wenn Patricia Philippi zum ersten Mal an einer fremden Tür klingelt, weiß sie nicht, was sie erwartet. Sie ist im Auftrag des Malteser Hilfsdienstes für Menschen da, die nicht mehr lange zu leben haben. In der November-Ausgabe von chrismon plus Hessen-Nassau ist nachzulesen, was die „Wegbegleiterin“ erlebt. Jeden Monat präsentiert das evangelische Magazin auf acht Regionalseiten spannende Reportagen, Berichte, Porträts und Nachrichten aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Patricia Philippi mag ihr Ehrenamt, auch wenn es kein leichtes ist. Sie trifft jede Woche Menschen, deren Leben sich dem Ende neigt. Manche trifft sie nur ein einziges Mal, andere über einige Monate hinweg. Meist erzählen die Menschen ihr ihre Lebensgeschichte, sagt Philippi im Gespräch mit chrismon plus Hessen-Nassau. Und wenn ein Mensch sich nicht mehr artikulieren kann, ist sie einfach da.
Einige Organisationen nennen diesen Dienst am Menschen Sterbebegleitung, der Malter Hilfsdienst, für den Philippi unterwegs ist, nennt es „Wegbegleitung“. Sie fühle sich eigentlich wie eine „Gesellschafterin“, sagt die IT-Spezialistin.
Um Hilfe für andere geht es auch bei der Aktion „5000 Brote“. Konfirmandinnen und Konfirmanden in ganz Deutschland kneten Teig, formen Laibe und backen sie. Die Brote geben sie gegen eine Spende ab und haben so in den vergangenen Jahren eine beachtliche Summe zusammengebracht. Das Geld kommt jungen Menschen in Bildungsprojekten in wirtschaftlich armen Ländern zugute.
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