Gottesdienst zum Holocaustgedenktag 2026 mit Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
Infos
25.01.2026 11:00 – 12:15 Uhr
Dreikönigskirche
Am Eisernen Steg
60598 Frankfurt am Main
Gottesdienste
Gedenken – jüdisch, christlich, muslimisch in der evangelischen Dreikönigskirche
Im Vorfeld des Holocaustgedenktages, 27. Januar, an dem weltweit der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht wird, sind die Politologin und Publizistin Saba-Nur Cheema und der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, in der evangelischen Dreikönigskirche, Sachsenhausen, als Predigende zu Gast. Wie sieht Gedenken in der deutschen Migrationsgesellschaft aus? Wie entwickelt es sich in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft? Darum geht es in dem Gottesdienst, der am Sonntag, 25. Januar 2026, 11 Uhr, in der Kirche am Eisernen Steg gehalten wird. Cheema kam 1987 in Frankfurt als Tochter muslimisch-pakistanischer Eltern zur Welt, Mendel 1976 in Tel Aviv. Die beiden sind miteinander verheiratet und haben zwei Kinder. Zusammen schreiben sie in der FAZ die Kolumne „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“. Vielfach sind Cheema und Mendel einzeln, aber auch gemeinsam auf Podien und in Sendungen zu Gast. Oftmals geht es dort um Fragen des aktuellen gesellschaftlichen und religiösen Zusammenlebens. In der Dreikönigsgemeinde wird der Gottesdienst zum 27. Januar traditionell von der Gedenkgruppe der Gemeinde, den aktuellen Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Pfarrerin Silke Alves-Christe gestaltet. In diesem Jahr kommen die Jugendlichen aus dem gesamten Nachbarschaftsraum Sachsenhausen und Oberrad. Im Konfirmandenunterricht bereiten sie sich auf diesen Gottesdienst vor, erfahren Näheres zu den Schicksalen von 26 Menschen, die eine Verbindung zur Dreikönigskirche hatten und von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Für die einzelnen Ermordeten entzünden die Jugendlichen eine Gedenkkerze, nennen deren Namen. Eine weitere Kerze entzünden sie für alle Opfer des Nationalsozialismus.
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