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Versorgung der Menschen in Nahost unterstützen
veröffentlicht 27.11.2023
von Online-Redaktion der EKHN
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Hilfsmaßnahmen in Gaza, Israel und der Region. Dafür nimmt sie auch Spenden entgegen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist erleichtert über die Freilassung der ersten Geiseln und begrüßt die vereinbarte Feuerpause in Gaza. Doch die humanitäre Situation für die mehr als zwei Millionen Menschen im Gazastreifen bleibt dramatisch. Drei von vier Einwohnern sind durch die Kämpfe innerhalb Gazas vertrieben, es mangelt an allem. „Wir sind zuversichtlich, dass eine Feuerpause dazu beiträgt, dass mehr Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangen“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.
Lebensmittelpakete haben einige Familien aus Gaza erreicht
Bereits Ende Oktober konnten Partner der Diakonie Katastrophenhilfe in einem ersten Schritt zumindest getrocknetes Obst, Säfte und Wasser an Familien verteilen. Mehr Hilfe ist in dieser Woche für 800 Flüchtlingsfamilien möglich geworden. Mitarbeitende einer Partnerorganisation haben Pakete mit frischem Gemüse verteilt. In den kommenden Tagen bekommen die Familien, die keinen Platz innerhalb einer UN-Notunterkunft gefunden haben, zusätzlich Wasser. Weitere Familien können über Gutscheine Lebensmittel in ausgewählten Supermärkten erwerben.
Um Spenden wird gebeten
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat eine Million Euro für Hilfsmaßnahmen in Gaza, Israel und der Region zur Verfügung gestellt, da es auch an der libanesisch-israelischen Grenze vermehrt zu Kampfhandlungen kommt. Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt Spenden an unter:
Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nahost Konflikt
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Humanitärer Zugang muss erhalten bleiben
Nach den entsetzlichen Terrorangriffen der Hamas auf die israelische Bevölkerung am 7. Oktober mit mehr als 1.200 Todesopfern und der Geiselnahme von rund 240 Menschen eskalierte der Konflikt. Die Vereinten Nationen gehen von bislang 14.500 Todesopfern in Gaza aus.
Auch nach der Feuerpause müsse Hilfe in Gaza sichergestellt werden: „Ein dauerhafter humanitärer Zugang ist auch während der Kampfhandlungen nötig und möglich, wenn alle Seiten das humanitäre Völkerrecht achten. Dann können wir den Menschen in dieser katastrophalen Situation bestmöglich helfen. Bis jetzt sind mehr als einhundert Helfende getötet worden", so Martin Keßler.
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