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Himmelfahrt & Vatertag: Glaube und Gemeinschaft feiern
veröffentlicht 07.05.2026
von Online-Redaktion der EKHN
Himmelfahrt und Vatertag begegnen sich wieder am selben Tag: den 14. Mai 2026. Christi Himmelfahrt lädt dazu ein, Glauben unter freiem Himmel zu erleben, ob beim Freiluft-Gottesdienst, beim Spaziergang oder in gemeinsamer Runde. Und falls das Wetter nicht mitspielt, sorgt ein Ausmalbild für Kinder für einen schönen Gesprächsanlass zu Hause.
Raus ins Grüne – das gehört für viele zu Himmelfahrt einfach dazu. Der gesetzliche Feiertag, der 2026 auf Donnerstag, den 14. Mai, fällt, ist fest im evangelischen Kirchenjahr verankert.
An diesem Tag gibt es gleich zwei Anlässe zu feiern:
1. Christi Himmelfahrt:
Christinnen und Christen feiern Christi Himmelfahrt. Damit erinnern sie an die Rückkehr Jesu zu Gott, zuvor war er auf dieser Erde an Ostern auferstanden.
2. Vatertag:
Viele Männer nutzen den Tag heute nicht mehr für feuchtfröhliche Ausflüge, sondern verbringen bewusst Zeit mit ihrer Familie oder sind gemeinsam aktiv unterwegs.
„In Jesu Abschied liegt ein Auftrag. Nun ist es an uns Menschen, Gottes Segen und Frieden auf Erden zu leben. Riskieren wir’s und weiten unsere Herzen – nicht nur am Himmelfahrtstag!“
Kirsten Fehrs (Bischöfin und Ratsvorsitzende der EKD)
Also schnappt euch eure Familie oder Freunde, genießt die Natur und feiert diesen besonderen Tag! Die Anliegen des Himmelfahrtstages und des Vatertages lassen sich wunderbar miteinander verbinden: beispielsweise bei einer Pilgertour, einer Radpilgertour, beim spirituellen Mountainbiken oder Laufen und beim Besuch eines „Gottesdienstes im Grünen“.
Häufig gestellte Fragen zu Christi Himmelfahrt
Bei Regenwetter: Ausmalbild mit Himmelfahrts-Geschichte für Kinder

© Designer von Bing, MDHS
Wenn das Wetter an Himmelfahrt regnerisch und stürmisch sein sollte, bietet ein Ausmalbild für Familien mit Kindern eine schöne Gelegenheit, die Himmelfahrt Jesu zu thematisieren:
- Stifte holen,
- Ausmalbild mit der Geschichte zu Himmelfahrt downloaden und ausdrucken,
- Mit tollen Farben gestalten: Lassen Sie die Kinder das Ausmalbild mit lebendigen Farben gestalten und dabei über den biblischen Hintergrund sprechen.
- Oder: Kreativ ein eigenes Motiv entwickeln.
Den Vatertag genießen
Tatsächlich können am Vatertag auch heute gut gelaunte, beschwipste Männer mit Bollerwagen um die Ecke biegen. Aber zunehmend verbringen viele Männer diesen Tag mit ihrer Familie. Kennzeichnend für diese Entwicklung ist die Aktion #vaterschaftistmehr, bei der Väter dazu aufrufen, aktive Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Die modernen Väter möchten traditionelle Rollenbilder aufbrechen und eine neue Vision von Vaterschaft etablieren. Um ihren Vätern ihre Wertschätzung zu zeigen, bereiten viele Kinder kleine Geschenke vor.
Ideen für Geschenke zum Vatertag:
Selbstgestaltetes wie:
- eine Vatertagskarte,
- ein gedrucktes Vater-Kind(er)-Foto in einem schönen Rahmen,
- ein bedrucktes Vatertags-T-Shirt,
- eine bedruckte oder bemalte Tasse,
- ein kleines Fotobuch mit gemeinsamen Erlebnissen.
Selbstgemachtes wie:
- ein Vatertagskuchen,
- ein Vatertagsbrunch,
Selbstgeplantes:
- einen außergewöhnlichen Überraschungs-Ausflug mit spirituellem Charakter,
- eine Paddeltour mit geliehenen Booten,
- Karten für ein Konzert, ein Theaterstück etc.,
- Karten für den nächsten Kirchentag,
- kostenloser Besuch eines „Gottesdienstes im Grünen“,
- ein gemeinsamer Schreiner-Workshop.
Vater-Kind-Kuren für erschöpfte Väter

© Müttergenesungswerk
Väter wollen ihren Kindern und der Partnerschaft gerecht werden und im Berufsleben alle Erwartungen erfüllen. Wenn viele kleine und große Belastungen zum Dauerstress werden und die Kraftreserven aufgebraucht sind, können gesundheitliche Probleme auftauchen, wie z.B. starke Erschöpfung, Schlafstörungen oder Kopf-, Rücken- Magenscherzen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden können die Grenzen der Belastbarkeit erreicht sein. Eine Vater-Kind-Kur im Müttergenesungswerk kann dann das Richtige sein:
Wie ist der Vatertag entstanden?

© Fundus, Peter Bongard
Die Wurzeln des Vatertages reichen in die Geschichte zurück. Seit geraumer Zeit waren Flurumgänge und -umritte am Himmelfahrtstag üblich. Der Grund dafür liegt im Dunklen: Möglicherweise haben die Eigentümer mit den Rundgängen ihren Besitzanspruch erneuert; bzw. haben in Erinnerung an die Aussendung der zwölf Jünger Jesu eine Prozession veranstaltet. Doch bereits im Mittelalter hatten die Flurumgänge oft ihren eigentlichen Sinn verloren und waren zu Touren verkommen, bei denen der Alkohol eine zunehmend große Rolle spielte. Daraus entwickelten sich im 19. Jahrhundert schließlich die „Herrenpartien" oder „Schinkentouren". Vor diesem Hintergrund kristallisierte er als Gegenstück zum „Muttertag" schließlich der „Vatertag" heraus.
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